RfW-Krenn zu ÖW: Die Kündigung durch die WKÖ ist ein "Schuss vor den Bug" des Wirtschaftsministers

"Mitterlehner lehnt ein Konzept ab, das er selbst entwickelt hat. Kürzt er als "Retourkutsche" für die Kündigung die Mittel für die Exportoffensive, verhärtet er nur die Fronten."

Wien (TP/OTS) - Harte Kritik übte heute der stellvertretende
Obmann der Sparte Tourismus in der WKÖ und RfW-Bundesobmann-Stellvertreter Matthias Krenn an Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner in Zusammenhang mit der Österreich Werbung. "Die Kündigung der WKÖ ist ein Schuss vor den Bug des Ministers, der ihn wachrütteln sollte. Man kann seine Meinungen nicht einfach wechseln wie andere das Hemd und glauben, dass der Betroffene das stillschweigend akzeptiert", so Krenn.

Von den acht Millionen Euro, die die Wirtschaftskammer jährlich zur Österreich Werbung beisteuere, würden zwei Millionen in Form von Sachleistungen der Außenwirtschaft Österreich mit ihrem weltweiten Netz der Außenhandelsstellen erbracht. "Dieses Konzept hat Mitterlehner als WKÖ-Funktionär selbst entwickelt. Als Wirtschaftsminister lehnt er das nun ab, was er selbst mitentwickelt hat. So kann man mit einem langjährigen und verlässlichen Partner nicht umspringen. Auch nicht-monetäre Leistungen müssen entsprechende Anerkennung finden", so Krenn, der auch vor Doppelgleisigkeiten warnt, wenn jeder beginnen würde, für sich selbst zu werben.

"Die WKÖ hat eine klare Tourismusstrategie, die Fakten dazu liegen auf dem Tisch. Vom zuständigen Minister gibt es kein nachhaltiges Konzept", so Krenn. Österreichs Tourismus brauche eine starke Dachmarke. "Dazu gehört ein klares Konzept, Visionen, der Abbau von Doppelgleisigkeiten, der effiziente Einsatz von Mitteln und Überlegungen, wen man noch ins Boot holen könnte", so Krenn, der der Idee, das Landwirtschaftsministerium in die Pflicht zu nehmen, auch einiges abgewinnen kann. "Das sind die Dinge, mit denen sich der Tourismusminister beschäftigen muss, nicht damit, wie er die WKÖ als "Cash-Cow" einsetzen kann. Und ich warne den Minister davor, die Fronten weiter zu verhärten, indem er als "Retourkutsche" für die Kündigung die Mittel für die Exportoffensive reduziert", so Krenn.

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