Nächtigungsbilanz 2010 bestätigt ÖHV

Ausländernächtigungen ohne Wien im Dezember -7,7 % - Mitterlehners Engagement erfolgreich

Wien (TP/OTS) - Mitterlehners klarer Kurs sichert ÖW-Budget. Ausländernächtigungen außerhalb Wien auch gegenüber Krisenjahr rückläufig.

"Dr. Reinhold Mitterlehner hat sich als umsichtiger Tourismusminister erwiesen: Sein klarer Kurs hat die Wirtschaftskammer auf den Verhandlungstisch zurückgezwungen, wo die Sachargumente gewonnen haben", erklären Peter Peer und Sepp Schellhorn, die Präsidenten der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV). Das ÖW-Budget sei damit gesichert. Kritisch sehen die Präsidenten allerdings die Folgerungen aus der Nächtigungsbilanz 2010: "Hut ab vor der österreichischen Stadthotellerie, ohne sie hätte es am Ende kein Plus gegeben. Der Nächtigungszuwachs von 10,3% gegenüber dem Vorjahr in Wien ist bemerkenswert." Dank der guten Performance der Wiener Hotellerie wurde ein bundesweites Plus von immerhin 0,4% verzeichnet.

Ausländische Märkte nicht vernachlässigen

Neben den Wien-Daten hebt die Statistik Austria in ihrer Aussendung zur Nächtigungsbilanz das Plus bei den Inländer-Nächtigungen hervor. Ebenso klar ist der Rückgang der Ausländernächtigungen. Außerhalb Wiens fällt die Bilanz negativ aus:
Dem Plus von 383.000 Inländernächtigungen steht in den Bundesländern ein Rückgang von 811.500 ausländischen Nächtigungen gegenüber. "Am falschen Ort zu sparen können wir uns nicht leisten. Beim derzeitigen Bettenzuwachs müssen wir mehr in Werbung und Internationalisierung investieren", verweisen Peer und Schellhorn auf eine aktuelle Analyse von Roland Berger.

ÖHV: ÖW-Budget erhöhen, keine Doppelgleisigkeiten!

"Wir müssen die Österreich Werbung stärken, damit sie ihre Kompetenz auf den internationalen Märkten ausspielen kann. Nach Vorlage dieser Daten kann kein Branchenvertreter mehr auf dem Rücken der Mitglieder sparen wollen", so Schellhorn. Das Plus auf dem Inlandsmarkt zeigt, dass dieser von Landestourismusorganisationen und Destinationen gut abgedeckt wird: "Am Inlandsmarkt kann nur geworben werden, wenn zusätzliche Mittel dafür zur Verfügung stehen. Wir bleiben aber dabei, dass die Verwendung der Pflichtmitgliedsbeiträge offen gelegt werden muss." Die Wertsicherung des ÖW-Budgets - seit dem Jahr 2000 summiert sich der Kaufkraftverlust insgesamt bereits auf mehr als 20 % - werde die ÖHV nicht aus dem Auge lassen:
"Austrittsdrohungen hin oder her, da bleiben wir dran", so Peer.

Hier finden Sie die Roland Berger Studie als pdf-Datei zum Download: http://www.tourismuspresse.at/redirect/oehv27

Die ÖHV gestaltet als freiwillige und parteiunabhängige Interessenvertretung der führenden Hotellerie durch Lobbying die Rahmenbedingungen für modernes Unternehmertum. 1.200 Mitgliedsbetriebe nutzen operative Dienstleistungen in Marketing und Weiterbildung genauso wie ihren Vorsprung durch Innovation und Vernetzung. Mit rund 152.000 Betten - das entspricht zwei Drittel der Kapazität in der 4- bis 5-Sterne-Superior-Hotellerie - und mehr als 40.000 Mitarbeitern erwirtschaften die ÖHV-Mitglieder einen Logisumsatz von ca. 900 Mio. Euro. Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft generierte als Österreichs Wirtschaftsmotor 2009 über direkte und indirekte Wertschöpfung 15,4 Prozent des BIP und jeden 5. Vollarbeitsplatz.

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Sepp Schellhorn, ÖHV-Präsident (Ferienhotellerie)
Hotel "Der Seehof", Goldegg
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Peter Peer, ÖHV-Präsident (Stadthotellerie)
Director of Operations Accor Hospitality
Österreich, Wien
Tel.: +43 (0)1 599 01-550

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