WKÖ-Schenner zu Schulskikursen: Kräfte bündeln, um Wintersport attraktiv zu halten

Bundessparte Tourismus begrüßt Vorstoß von Wirtschaftsminister Mitterlehner für Wintersportwochen

Wien (TP/OTS) - Die heimische Tourismusbranche freut sich über das klare Bekenntnis von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner in Bezug auf die Forcierung der Wintersportwochen. "Die Unterstützung seitens des Tourismusministers kommt genau zum richtigen Zeitpunkt", begrüßt Hans Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, die Ankündigung von Mitterlehner, wieder mehr junge Menschen für den Wintersport begeistern zu wollen. Denn dem drastischen Rückgang bei Wintersportwochen um rund 30 Prozent in den vergangenen zwei Jahrzehnten könne man nur mit gebündelten Kräften gezielt entgegensteuern, stellt Schenner klar.

Servicestelle Wintersportwochen als Drehscheibe

Deshalb hat die Wirtschaft bereits Ende Jänner gemeinsam mit Sportministerium, Unterrichtsministerium und dem Österreichischen Skiverband eine neue "Servicestelle Wintersportwochen" ins Leben gerufen. Als Drehscheibe zwischen Schule, Sport und Wirtschaft bietet die Servicestelle umfassende Informationen und Angebote für LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen rund um das Thema Wintersportwochen und soll neue Impulse geben.

Rückgang bei Wintersportwochen stoppen - Ziel: wieder über 200.000 Schüler pro Jahr

Schenner zeigt sich überzeugt: "Rot-weiß-rotes Angebot und Qualität stimmen. Rund 63 Mio. Nächtigungen in der Wintersaison unterstreichen eindrucksvoll Österreichs Rolle als Top-Wintersport-Destination." Dies sei ein gemeinsamer Erfolg der heimischen Wirtschaft: Tourismus, Seilbahnen, Sportartikelhandel und Schiindustrie. "Wir sind überzeugt, dass wir mit vereinten Kräften den Rückgang bei Wintersportwochen stoppen können. Mein Ziel ist es, die Schüleranzahl innerhalb der nächsten fünf Jahre von derzeit unter 150.000 wieder auf 200.000 pro Jahr zu erhöhen", so Tourismus-Sprecher Schenner.

Entsprechende Angebote und Pakete seitens der Wirtschaft, die leistbar und qualitativ hochwertig sind, sind bereits geschnürt. Wichtig sei allerdings auch, dass Schüler und Schülerinnen aus sozial schwächeren Familien unterstützt werden, erklärt Schenner und verweist als Beispiel auf eine Förderaktion in Salzburg, bei der Familien von Wirtschaft und Land gemeinsam unterstützt werden:
"Zuwenig Geld soll kein Grund sein, nicht auf Wintersportwoche fahren zu können", so Schenner abschließend.

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