Wirtschaftsminister Mitterlehners Äußerung zum Rauchverbot sorgt in der Gastronomie für Unmut

Betriebe sind verunsichert und wünschen sich vom Wirtschaftsminister Unterstützung

Berlin (TP/OTS) - Mit Verwunderung reagiert der Fachverband Gastronomie in der WKÖ auf die jüngsten Äußerungen von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner zum Rauchverbot. Der Minister hatte gemeint, die "Übergangsregelung" sei ein Fehler gewesen, man hätte sofort ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie einführen sollen.

"Der Kommentar des Ministers ist ein nicht nachvollziehbarer Schwenk und in jeder Hinsicht entbehrlich", ärgert sich KR Helmut Hinterleitner, Obmann des Fachverbandes. Er erinnert daran, dass das Tabakgesetz vor nicht einmal erst zwei Jahren von der Koalition ausverhandelt und im Parlament mit großer Mehrheit beschlossen wurde.

Zahlreiche Gastronomiebetriebe hätten sehr viel Geld in die Hand genommen, um ihre Räumlichkeiten zu adaptieren - und würden durch diese Wortmeldung in Bezug auf ihre Rechts- und Investitionssicherheit verunsichert. "Gerade jetzt erwarten sich die Betriebe vom Wirtschaftsminister aber Unterstützung", betont Hinterleitner.

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