ÖHV-Sommerbarometer: Mehr Gäste, mehr Umsatz

Top-Hotellerie sieht Verbesserung bei Preisdurchsetzung

Wien (TP/OTS) - Optimistisch sieht Österreichs gehobene Hotellerie dem Sommer entgegen: Die derzeitige Stimmungslage der Top-Betriebe lässt mehr Nächtigungen und höhere Umsätze erwarten. Bei der Preisdurchsetzung könnte es besser aussehen, aber die Ertragslage der Betriebe bleibt angespannt. Steigende Kreditzinsen werden eine immense Herausforderung für die Hotellerie, die die Politik ernst nehmen muss.

52 % der 1.200 befragten Mitglieder der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) erwarten für den Sommer mehr Nächtigungen, 19 % gehen von einer schwarzen Null aus. Immerhin 29 % denken, dass sie das Vorjahresergebnis nicht erreichen - eine starke Steigerung zum Vorjahr, als 41 % positive und 38 % negative Erwartungen hatten. Den Ausschlag geben die Stadthoteliers: Sie erwarten zu 66 % ein Plus, die Ferienhotellerie zu 46 %.

Auch die Umsätze sollen steigen

Auch bei den Umsätzen liegen die Erwartungen deutlich über den Werten der Vorjahressaison: 55 % gehen heuer von einer Steigerung aus gegenüber 45 % im Vorjahr. Rückgänge erwarten heuer 30 % nach 38 % im Vorjahr. Auch hier schlägt das Pendel deutlich in den positiven Bereich.

Preislage bessert sich, aber wirtschaftliche Situation bleibt angespannt

Die Preisdurchsetzung sieht besser aus, als sie ist: 56 % der Hoteliers sehen die Situation wie im Vorjahr, 25 % besser, 19 % schlechter. "Man darf aber nicht vergessen, dass die Preislage im Vorjahr durchwachsen war. Für die schwierige wirtschaftliche Situation der Betriebe bringt der Sommer also keine Verschnaufpause", fordern die ÖHV-Präsidenten Sepp Schellhorn und Peter Peer bessere wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Angesichts hoher Steuerbelastung, steigender Energiepreise und der nötigen Fremdfinanzierung für Investitionen der Hotellerie müsse die Politik die akuten Probleme der KMU ernst nehmen: "Die meisten Betriebe arbeiten am Rande der Rentabilität. Das bestätigt auch der Tourismusbericht des Wirtschaftsministeriums, den der Tourismusausschuss des Parlaments am Dienstag diskutiert hat - leider ohne konkrete Ergebnisse. Steigende Kreditzinsen durch Konjunkturwachstum und Basel III werden jedenfalls eine immense Herausforderung für die Hotellerie", so die Unternehmer.

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Die ÖHV gestaltet als freiwillige und parteiunabhängige Interessenvertretung der führenden Hotellerie durch Lobbying die Rahmenbedingungen für modernes Unternehmertum. 1.200 Mitgliedsbetriebe nutzen operative Dienstleistungen in Marketing und Weiterbildung genauso wie ihren Vorsprung durch Innovation und Vernetzung. Mit rund 152.000 Betten - das entspricht zwei Drittel der Kapazität in der 4- bis 5-Sterne-Superior-Hotellerie - und mehr als 40.000 Mitarbeitern erwirtschaften die ÖHV-Mitglieder einen Gesamtumsatz von rund 3 Mrd. Euro. Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft generierte als Österreichs Wirtschaftsmotor 2010 über direkte und indirekte Wertschöpfung 15,1 % des BIP und jeden 5. Vollarbeitsplatz.

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