hogast-Gruppe erzielt Umsatz von 785,3 Millionen Euro - Gutes Ergebnis für die Einkaufsgenossenschaft

Anif (TP/OTS) - Die Einkaufsgenossenschaft für Hotellerie und Gastronomie und alle Tochterunternehmen konnten im mit 30. April zu Ende gegangenen Geschäftsjahr 2010/11 zulegen. Wachstumstreiber waren Investitionsgüter, F&B und neue Mitglieder. Mit Technologie und Beratung versucht hogast die derzeit spürbar stärkere Inflation für Mitgliedsbetriebe abzumildern. Forciert werden auch der regionale Gruppeneinkauf und das Qualitätsmanagement.

Die gesamte hogast-Gruppe hat mit 785,3 Millionen Euro das Vorjahresergebnis von 709,6 Millionen Euro um 10,7 Prozent übertroffen. hogast selbst kehrt mit 8,9 Prozent Umsatzplus auf 657,6 Millionen Euro (2009/10: 604,1 Millionen Euro) zu den gewohnten Wachstumsraten vor Ausbruch der Wirtschaftskrise zurück. Das Tochterunternehmen in Deutschland verzeichnet ein Wachstum von 20,3 Prozent und steigerte den Umsatz auf 62,4 Millionen Euro. Der speziell für kleinere Hotel- und Gastronomiebetriebe ins Leben gerufene Hotel Gastro Pool konnte 25 Prozent auf 47,1 Millionen Euro Umsatz zulegen. HandOver - ein Gemeinschaftsunternehmen mit einer Stiftung der Erzdiözese Linz - steigerte den Umsatz um 14 Prozent auf 18,1 Millionen Euro.

Mitgliedsbetriebe investieren mit Beratung durch hogast

Klarer Wachstumstreiber bei hogast war der Investitionsgüter-Bereich, der im Jahresvergleich um 23,4 Prozent zulegen konnte. Spezialisierte Berater unterstützen dabei Mitglieder bei der Planung von Um-, Aus- oder Neubauprojekten und der Anschaffung von Investitionsgütern wie Waschautomaten und TV-Geräten. "Viele Mitgliedsbetriebe wollen bei solch großen und wichtigen Projekten nicht mehr auf die Kompetenz unserer Berater verzichten. Neben den günstigeren Preisen etwa durch den Kontingenteinkauf sind Zeitersparnis und Sicherheit die wesentlichen Faktoren", erklärt Barbara Schenk, Vorstandsvorsitzende der hogast-Gruppe.

Effizienz mildert Preisanstieg im F&B-Bereich ab

Der vom Umsatzanteil her größte Bereich, Food & Beverages (F&B), ist im Jahresvergleich um 8,3 Prozent gewachsen. Dieser Zuwachs ist im Wesentlichen auf neue Mitgliedsbetriebe und die Inflation zurückzuführen. hogast hat im abgelaufenen Geschäftsjahr versucht, die derzeit spürbar stärkeren Preisanstiege mit noch mehr Effizienz im Einkauf abzumildern. "Jene Mitglieder, die unser Online-Einkaufssystem EasyGoing und das neue Einkaufscontrolling intensiv nutzen, erzielen deutliche Vorteile", sagt Barbara Schenk.

Controlling gegen teure Gewohnheiten

EasyGoing bietet mit tausenden tagesaktuellen Preisen einen kompletten Marktüberblick und macht so die Suche nach dem günstigsten Anbieter einfach. Darüber hinaus erleichtert das hogast-System mit vielen hilfreichen Funktionen die tägliche Arbeit. Aufbauend auf diesem Online-Tool hat die Einkaufsgenossenschaft für Hotellerie und Gastronomie ein neues Einkaufscontrolling entwickelt. Dabei geht es darum, teure Gewohnheiten der Einkäufer aufzuzeigen. Denn ein gewünschtes Produkt ist selbst zum Bestpreis vielfach teurer als ein qualitativ gleichwertiges Produkt eines anderen Produzenten.

Erfolgsmodell regionaler Gruppeneinkauf

Ein starkes Jahr hat auch das Modell des regionalen Gruppeneinkaufs erlebt. Mittlerweile verhandeln 65 Gruppen jährlich mit Lieferanten Volumen und Preise. Neben der Einkaufsmacht führt vor allem auch der Austausch in der Gruppe zu Vorteilen für die einzelnen Teilnehmer. Wichtigster Posten dabei ist der F&B-Bereich. Neu ist der Bereich Service & Wartung, der bereits im ersten Jahr sehr gut angenommen wurde. Damit sind Leistungen etwa für Aufzugs- oder Lüftungsanlagen abgedeckt.

Qualitätsmanagement wird immer wichtiger

Die jüngsten Ereignisse in der Lebensmittelbranche haben einen sich schon länger abzeichnenden Trend verstärkt: Auch Hoteliers und Gastronomen wollen größtmögliche Sicherheit. Damit steigt der Bedarf an qualitativ und hygienisch garantiert einwandfreien Produkten. hogast hat dafür ein Qualitätsmanagement ins Leben gerufen, in dessen Rahmen sich Lieferanten einem Check durch eine externe Fachagentur unterziehen können. Derzeit gibt es dieses Angebot für Fleisch und Wurst, Obst und Gemüse sowie Fisch. Geprüft werden unter anderem die allgemeine Hygiene, die unterbrechungsfreie Kühlkette, die Frische und die Temperatur, aber auch die Produktverfügbarkeit und das Einhalten von Käuferwünschen. Lieferanten, die entsprechend gute Ergebnisse erzielen, dürfen das hogast-Zertifikat führen und erhöhen damit ihre Chancen auf dem Markt.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Waltraud Huetz-Ebner
Presse / Marketing
Tel.: +43 (0)6246 8963-451
Mobil: +43 (0)664 3580575
huetz-ebner@hogast.at
Weitere Informationen:
http://www.hogast.at

TP-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.TOURISMUSPRESSE.AT | TPK0003