Jedem Hotel seine App? Neuer Ratgeber zum Smartphone-Boom für Österreichs Hotellerie

ÖHV-Leitfaden "Mobile Medien" ab sofort erhältlich

Wien (TP/OTS) - Während die großen Buchungsplattformen für Smartphones bestens aufgestellt sind, besteht in der Hotellerie noch Aufholbedarf. Ein neuer ÖHV-Leitfaden liefert der österreichischen Hotellerie das Rüstzeug für die Nutzung des mobilen Marktes.

Die Zahl der Smartphones - und damit auch der Online-Recherchen und -Buchungen - wächst um 30 bis 40 % pro Jahr. In den USA recherchierten im Vorjahr laut eMarketer 16,6 Mio. Menschen via Smartphones und 7,7 Mio. buchten über ihr Handy. 2012 sollen es über 26 Mio. Infosuchende und fast 14 Mio. Buchende sein. Der Trend geht durch alle Altersklassen: Das Durchschnittsalter der I-Phone User liegt beispielsweise bei 37 Jahren. Klar ist, dass es hier kein Zurück mehr gibt. Noch nicht klar ist aber vielen Hoteliers, was das für sie bedeutet.

Dabei sein kostet wenig: Nicht dabei sein kann teuer kommen! Konkrete Tipps und Ratschläge liefert der ÖHV-Leitfaden "Mobile Medien. Trends und Fakten. Empfehlungen für die Hotellerie". "Ein Hotel sollte jedenfalls auch von mobilen Usern gefunden werden. Wichtig ist dabei, dass die Website Smartphone-optimiert angezeigt wird. Das ist oft mit gar keinen, manchmal mit geringen Kosten verbunden. Darauf zu verzichten kann dagegen sehr teuer werden", warnt Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der ÖHV Touristik Service GmbH. Für den Beginn reicht oft schon eine adaptierte Startseite. Zu empfehlen ist in jedem Fall die Nutzung kostenloser Dienste wie Google Places, Facebook Places, Foursquare und anderen. Apps oder Mobile-Advertising-Kampagnen werden eher als Strategieerweiterung gesehen und sind sicher nicht für jeden Betrieb empfehlenswert.

Den Buchungsplattformen die Stirn bieten

Immer öfter wird unterwegs recherchiert und gebucht: "Wer den wachsenden mobilen Markt auslässt, überlässt ihn den Buchungsplattformen. Das kann nicht das Ziel sein", so Reisenzahn. Praktisch jede Buchungsplattform ist für Smartphones abrufbar. In der sehr kleinstrukturierten Hotellerie, die die Kernkompetenz nicht im Online-Bereich hat, gibt es da noch viel Aufholbedarf: "Bei uns sind die Ansprache des Gastes und die Buchung nur ein Teil eines komplexen Ablaufs - aber ein besonders wichtiger, der ausschlaggebend ist für den Erfolg. Den dürfen wir nicht aus der Hand geben", hält Reisenzahn fest.

Mobilen Markt ausschöpfen!

Kostenlose Location Based Services wie Google Places, Facebook Places und Foursquare werden von der Hotellerie noch zu selten aktiv genutzt. Viele Hotels sind auf Google Maps, ohne es zu wissen - ein Fehler, der rasch korrigiert gehört: "Überprüfen Sie, ob Sie eingetragen sind, ergänzen und - ganz wichtig! - korrigieren Sie Informationen, erneuern Sie das Bildmaterial!" Denn Google hat bei mobilen Suchabfragen einen Marktanteil von 97 Prozent. Wer das Angebot nicht auf dem neuesten Stand hält, verzichtet auf Buchungen.

Die neue Dimension der Hotelbewertung

Dadurch, dass Smartphones ständig griffbereit sind, verschaffen sie Hotelbewertungen eine neue Dimension: Die Bewertungsplattform TripAdvisor steht "impulsiven" Vor-Ort-Bewertungen kritisch gegenüber, kann mobile Reviews direkt im Hotel aber nicht ausschließen. HolidayCheck startete Ende Mai 2011 eine mobile Applikation, die In-House-Bewertungen ermöglicht. Dazu kommt, dass der Gast mit seinem Smartphone immer eine Kamera dabei hat. Ein Foto ist gleich geschossen und dient als sachlicher Beleg, egal ob positiv oder negativ. Die Verbreitung über klassische Social Media Kanäle wie Facebook oder Twitter ist bereits usus. Reisenzahn empfiehlt, diese Entwicklungen als Turbo für Qualitätsmanagement, Kundenorientierung und Servicedesign zu nutzen: "Diese Bewertungen sind wertvolles direktes Feedback. Es lohnt sich, aktiv zu Hotelbewertungen aufrufen. Fotos und authentische Bewertungen von Gästen sind in der Werbung unbezahlbar: Bessere Testimonials kann es gar nicht geben!"

Neuer ÖHV-Leitfaden ab sofort erhältlich

Der 152 Seiten umfassende Leitfaden "Mobile Medien. Trends und Fakten. Empfehlungen für die Hotellerie" mit zahlreichen Abbildungen, Praktiker-Tipps und Best Practice Beispielen ist im ÖHV-Shop unter www.oehv.at/shop erhältlich. Der Preis für ÖHV-Mitglieder beträgt 65 Euro, für Nichtmitglieder 85 Euro (jeweils exkl. USt).

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Thomas Reisenzahn
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