WKÖ-Schenner: "Kaltes Nass erhitzt Gemüter"

Juni konnte Mai-Debakel wett machen - unterm Strich erfreulicher Sommerauftakt

Wien (TP/OTS) - Die heute von Statistik Austria veröffentlichten Nächtigungszahlen bestätigen für Hans Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), dass aufgrund der Verschiebung der Pfingstfeiertage und Christi Himmelfahrt in dieser Sommersaison Mai und Juni gemeinsam betrachtet und kommentiert werden müssen:
"Unterm Strich konnten wir mit dem Plus von 15,3 Prozent (9,69 Mio. Nächtigungen) im Juni das Mai-Debakel wieder wett machen." Damit konnte im ersten Drittel der Sommersaison 2011 ein Plus von 3,7 Prozent bei den Nächtigungen (15,47 Mio. Übernachtungen) verzeichnet werden. "Über dieses Ergebnis kann man sich nur freuen", so Schenner. Ein Wermutstropfen sei jedoch, dass das Wetter an den verlängerten Juni-Wochenenden nicht so mitgespielt habe und es so in einigen Regionen dennoch Verlierer gab.

Die Entwicklung der Nächtigungen war im Zeitraum Mai und Juni 2011 sowohl bei den inländischen (+1,4 Prozent auf 5,70 Mio.) als auch bei den ausländischen (+5,1 Prozent auf 9,77 Mio.) Gästen deutlich positiv. Erfreulich ist für Tourismussprecher Schenner hier insbesondere, dass die Nächtigungen der deutschen Gäste mit einem Plus von 5 Prozent wieder deutlich zugenommen haben. "Deutschland ist und bleibt unser wichtigster Herkunftsmarkt mit einem Nächtigungsanteil von zum Teil über 50 Prozent gerade in den Sommermonaten. Ein kleines Minus macht da schon viel aus. Umso mehr freut es mich, dass unsere deutschen Nachbarn wieder verstärkt Urlaub in Österreich machen", betont Schenner.

Was der Juli bringen wird, sei aufgrund der derzeitigen Wetterlage schwer vorhersehbar. "Das kalte Nass erhitzt zurzeit sicherlich die Gemüter. In den Städten wird der positive Trend aber anhalten, im Ferientourismus sind dort oder da Einbußen zu befürchten. Für Juli erwarte ich mir deshalb ein ausgeglichenes Ergebnis", prognostiziert Schenner abschließend. (ES)

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