HAYEK Colloquium 2011: Obergurgl war ein Wochenende lang Nabel der Wirtschaftswelt

Obergurgl (TP/OTS) - Im Rahmen des 1. HAYEK Colloquiums, das von
8. bis 10. September 2011 im Hotel "Edelweiss & Gurgl" in Obergurgl (Ötztal/Tirol) stattfand, diskutierten rund 40 hochrangige Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Medien und Wirtschaft die aktuelle Krise des Wohlfahrtsstaates sowie der europäischen Einheitswährung. Unter den Gästen befanden sich der ehemalige bayerische Ministerpräsident und nunmehrige EU-Berater für Bürokratieabbau Edmund Stoiber, der Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft Joachim Starbatty sowie der Direktor der Schweizer Denkfabrik Avenir Suisse Gerhard Schwarz. Dank des durchschlagenden Erfolges soll das HAYEK Colloquium zur Institution werden und schon im kommenden Jahr seine Fortsetzung finden.

Nicht weniger als die Zukunft Europas, seiner Sozialstaaten und der gemeinsamen Währung stand beim ersten HAYEK Colloquium, das vergangenes Wochenende in Obergurgl stattfand, im Mittelpunkt hochkarätiger Gesprächsrunden. Obergurgl und das Ötztal haben den Beweis erbracht, dass die Region nicht nur erstklassiges Urlaubsziel, sondern auch fruchtbarer Boden für hochkarätige Wirtschaftsdiskussionen ist. Erstmals trafen sich namhafte europäische Wirtschaftswissenschafter, Politiker und Publizisten im Tiroler Ötztal, um auf den Spuren des weltberühmten österreichischen Ökonomen und Nobelpreisträgers August Friedrich von Hayek brandaktuelle Fragen, wie eben die Eurokrise, zu diskutieren.

Die Wahl des Austragungsortes fiel nicht zufällig auf Obergurgl im hinteren Ötztal. Hayek verbrachte hier, im Hotel "Edelweiss & Gurgl", über 30 Jahre lang seinen Sommerurlaub. Im Zirbenwald unweit des Hotels verfasste er sein berühmtestes Werk "Die Verfassung der Freiheit", das ihm später den Nobelpreis einbringen sollte. Der gemeinsame Ausflug aller Colloquiums-Teilnehmer zum besagten Stein, den mittlerweile eine Gedenktafel ziert, war daher auch einer der emotionalen Höhepunkte des Wochenendes.

Weniger emotional, dafür rational-analytisch war die Atmosphäre im Zuge der "ordnungsphilosophischen Gespräche", im Rahmen derer die Vertreter bekannter liberaler Denkschulen, wie Michael Wohlgemuth vom Walter Eucken Institut, Robert Nef vom Liberalen Institut in Zürich sowie der bekannte Mannheimer Ökonom Roland Vaubel, die aktuelle Wirtschaftslage diskutierten. Einer der vielen "Stargäste" war Joachim Starbatty von der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft, der mit seiner Klage gegen die Beteiligung der Bundesrepublik am Euro-Rettungsschirm für weltweites Aufsehen sorgte. Der gefragte Wirtschaftswissenschafter zeigte sich vom HAYEK Colloquium begeistert un dließ mit seiner Warnung an den Euro-Raum aufhorchen: "Entweder die Eurozone schrumpft sich gesund oder der Euro platzt." Auch der Direktor der einflussreichen Schweizer Denkfabrik "Avenir Suisse", Gerhard Schwarz, war vom, in doppelter Hinsicht, hohen Niveau der Veranstaltung beeindruckt: "Es gibt hier so etwas wie einen genius loci, das wurde beim Spaziergang in den Zirbenwald, wo Hayek sein berühmtestes Werk verfasst hat, deutlich. Manchmal muss man eben hoch steigen, um weit blicken zu können. Und genau das bietet Obergurgl in ganz hervorragender Weise."

Natürlich durften bei den Gesprächen um die wirtschaftliche Zukunft Europas die Vertreter der Politik nicht fehlen. Der ehemalige bayerische Ministerpräsident undnunmehrige EU-Berater für Bürokratieabbau Edmund Stoiber eröffnete das HAYEK Colloquium mit einer mitreißenden Rede zur aktuellen Eurokrise, in der er der versammelten liberalen Elite widersprach und den Euro verteidigte:
"Wenn die Eurokrise nicht erfolgreich und dauerhaft demokratisch gemeistert wird, dann scheitert nicht nur eine gemeinsame Währung. Dann scheitert viel mehr, dann scheitert Europa." Zudem wohnten der ehemalige bayerische Staatsminister Peter M. Schmidhuber, Tirols Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg, Nationalratsabgeordneter Franz Hörl und Söldens Bürgermeister Ernst Schöpf dem Colloquium bei.

Die Veranstalter des ersten HAYEK Colloquiums sahen den Erfolg der Auftaktveranstaltung als Bestätigung dafür, den hochkarätigen Wirtschaftsgipfel zur Institution zu machen. Gerd Habermann, Direktor der Berliner Hayek-Stiftung, will Obergurgl auch im 2012 wieder besuchen: "Ich denke, es ist ein sehr guter erster Anlauf, hier an einem sehr exklusiven Ort eine Reihe von interessanten Persönlichkeiten zusammenzubringen. Und entsprechend der geografischen Höhe war es auch ein intellektueller Höhenflug. Die Veranstaltung hat noch sehr viel Potenzial und ich bin überzeugt, dass wir das HAYEK Colloquium nach diesem geglückten Start Schritt für Schritt zu einer Dauereinrichtung im Ötztal machen können." Gastgeber Lukas Scheiber vom Hotel Edelweiss & Gurgl ist begeistert von der Idee, künftig einen ganzen Kreis von Hayek-Jüngern als Stammgäste zu gewinnen: "Ich bin mir sicher, dass wir mit dieser Veranstaltung den ersten Schritt auf einem langen gemeinsamen Weg gesetzt haben." Auch Michael Brandl von der Tirol Werbung will weiterhin als Partner des HAYEK Colloquiums fungieren: "Das Colloquium gibt uns die Chance, einer internationalen Öffentlichkeit zu zeigen, dass Tirol nicht nur ein wunderbares Urlaubsland ist, sondern eben auch eine hohe Wissenschaftstradition aufweist." Seitens der Bank Austria erklärten Martin Anker und Markus Sappl, dass ihr Institut auch in Zukunft als Sponsor fungieren will: "Es ist für uns selbstverständlich, Vordenken und Querdenken zu fordern und zu fördern - sowohl innerhalb unseres eigenen Unternehmens als auch in unserem gesellschaftlichen Umfeld."

Zusammenfassend zieht Thomas Weninger, Geschäftsführer von pro.media kommunikation und Organisationskoordinator hinter dem 1. HAYEK Colloquium, zufrieden Bilanz: "Der Erfolg der Erstveranstaltung hat sämtliche Erwartungen übertroffen - diese wirtschaftsorientierte Initiative ist gekommen, um zu bleiben und kann institutionalisierten Charakter erhalten!"

Noch bevor die letzten Gäste, dank Transfer-Partner Denzel Unterberger, sicher und komfortabel ihren Heimweg antraten, stand für die Organisatoren fest: Das HAYEK Colloquium wird 2012 seine Fortsetzung finden.

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