Tourismuswirtschaft weist Aussagen von AMS-Vorstand Kopf zum Thema Arbeitslosigkeit zurück

WKÖ Schenner: "Aussagen sind falsch und schaden der Branche"

Wien (TP/OTS) - Die Aussage von AMS-Chef Johannes Kopf in der heutigen Ausgabe in der Tageszeitung Kurier, dass der Tourismus neben der Bauwirtschaft branchenmäßig am stärksten durch die prognostizierte wirtschaftliche Abkühlung ausgelöste wachsende Arbeitslosigkeit betroffen sein werde, wird seitens der Tourismuswirtschaft scharf zurückgewiesen. "Johannes Kopf muss den Tourismus mit einer anderen Branche verwechselt haben", kommentiert Hans Schenner, Obmann der Tourismussparte in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). "Und das können wir mit den Daten das AMS belegen", zeigt der Sprecher der Branche auf.

Während andere Branchen im Krisenjahr 2009 Beschäftigungsrückgänge im Vergleich zum Vorjahr von bis zu fünf Prozent aufgewiesen hatten, bewegte sich der Rückgang im Tourismus (Mitarbeiter im Gastgewerbe) bei 0,6 Prozent, dem niedrigsten Wert von allen Branchen in Österreich überhaupt. Den österreichischen Musterschüler betreffend Beschäftigungsstabilität in Krisenzeiten, nämlich die Tourismus- und Freizeitwirtschaft zum Krisenkandidaten zu stempeln, ist in die Welt der wirtschaftlichen Mythen zurückzuweisen. "Wir kämpfen jeden Tag darum, dass wir eine attraktive Branche für Mitarbeiter sind und Herr Kopf macht das mit einer Aussage kaputt. Das ist unverständlich und schade", so Schenner abschließend.

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