Finanzierung, regionale Motivation und Weiterbildung als tragende Säulen für die Erhaltung von Welterbe

Beim 3. Welterbekongress in Hallstatt unter dem Motto "Bildung und Arbeit" war der Konsens über die Hauptfaktoren für gelungenes Welterbemanagement rasch gefunden

Wien (TP/OTS) - Am meisten diskutierte Themen waren die Sicherung von Finanzierungen, die tragende Rolle der Bevölkerung und die Erhaltung von Zukunftsperspektiven für die Jugend.

"Es gibt viele Herausforderungen für die Welterberegionen, aber es ist eine positive Aufbruchstimmung spürbar", fasst Dr. Walter Reiter, Geschäftsführer des Veranstalters L&R Sozialforschung, zusammen.

ReferentInnen wie Prof. Dr. Marie-Theres Albert, BTU Cottbus, beobachten den Fortschritt im allgemeinen Bewusstsein seit langem. "Als wir vor 12 Jahren unseren Studiengang für World Heritage Studies ins Leben gerufen haben, waren wir die erste Bildungsstätte dieser Art. Heute sprechen wir von kultureller Globalisierung. Das Thema ist durch die wachsende Anzahl an UNESCO Welterbestätten zu einem Fak-tor für Arbeitsmarkt und Bildung geworden."

Erfahrungen aus dem Bereich der Nationalparks brachte Mag. Christian Wörister, GF Nationalpark Hohe Tauern, ein: "Wir konnten die Bevölkerung und auch die Landwirtschaft durch gezielte Projekte und Förderungen gut einbinden. Der Erfolg solcher Projekte setzt aber deren Finanzierung voraus", so Wörister.

Ähnlich stellte sich die Lage beim Welterbe Besucherzentrum Regensburg dar. Univ.-Doz. Dr. Karl Stocker von der FH Joanneum Graz war in dessen Aufbau federführend involviert. Stocker: "Hier wurden Nägel mit Köpfen gemacht. Die Budgets waren vorhanden, ein engagierter Welterbemanager vor Ort und die Kommunikation mit der Bevölkerung nachvollziehbar und konstruktiv."

Einen Konsens von Bund und Ländern wünschen sich zweifelsfrei auch die neun österreichischen Welterberegionen. "Es ist wichtig, dass wir nicht zu einer Kulisse avancieren, sondern dem Nachwuchs Perspektiven bieten. Wer wird sonst das Welterbe weitergeben?" so Hallstatts Bürgermeister Alexander Scheutz.

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