10 Jahre Erfolg im bargeldlosen Zahlungsverkehr

Das Aufbrechen der marktbeherrschenden Stellung im bargeldlosen Zahlungsverkehr wirkt sich bis heute positiv aus

Wien (TP/OTS) - Die österreichischen Kreditkarten-Disagios zählten jahrelang zu den höchsten in Europa - bis die ÖHV 2001 aktiv wurde. "Unser konsequentes Intervenieren hat die Sätze in 10 Jahren von 3 % auf ca. 1 % gesenkt und den Hoteliers jährliche Einsparungen im vierstelligen Bereich gebracht", so Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der ÖHV Touristik Service GmbH.

Vor 10 Jahren sah die Situation im bargeldlosen Zahlungsverkehr für die Hotellerie noch düster aus: Pro Kreditkartenmarke durfte nur mit einem Anbieter abgerechnet werden, Disiagiosätze von etwa drei Prozent waren die Regel. Eine Beschwerde der ÖHV bei der EU-Wettbewerbskommission und das Eingreifen der Bundeswettbewerbsbehörde leiteten die ersehnte Wende ein.

Beste Disagio-Sätze im deutschsprachigen Raum

Seit 2001 dürfen in Österreich auch ausländische Kreditkartenabrechner, wie etwa der ÖHV-Preferred Partner B+S Card Service, anbieten. 2003 folgte die generelle Marktöffnung und weitere Anbieter wie ConCardis kamen nach Österreich. Die Disagiosätze sanken rapide. "Die Disagiosätze bei Kreditkarten liegen in Österreich zurzeit bei rund einem Prozent, bei Debitkarten, das sind ec-Karten mit Maestro, bei 0,3 Prozent. Damit haben wir die Nase im deutschsprachigen Raum vorne. In Deutschland etwa sind bei VISA und MasterCard noch Sätze von über 1,6 Prozent und bei ec-maestro Karten 0,6 % des Kartenumsatzes die Regel", berichtet Thomas Reisenzahn. Diese Verbesserungen erhöhten die Kreditkartenakzeptanz in der heimischen Hotellerie enorm und durch die Vorbildwirkung der ÖHV-Beschwerden kam es auch im Handel und im Gewerbe zu einer deutlichen Verbesserung der Konditionen.

Gute Verhandlungsposition

Waren in früheren Jahren Kreditkarten Disagiosätze noch fix vorgeben, werden heute alle Verträge individuell vereinbart. "Die ÖHV verhandelt für ihre Mitglieder sogenannte Richtsätze, die für Konditionsverbesserungen verwendet werden können. Dieser geldwerte Vorteil wird gerne in Anspruch genommen. Die Hoteliers können direkt und unverbindlich vergleichen und sich über Einsparungsmöglichkeiten informieren lassen", erklärt Thomas Reisenzahn.

Zusatznutzen von Anbietern

Für die Abrechnung von Umsätzen aus Nicht-Euro-Ländern bietet die ÖHV den Hoteliers ein weiteres Service: Mit Currency Choice können die Gäste an der Rezeption mit ihrer Kreditkarte z. B. direkt in Japanischen Yen, Britischen Pfund, US-Dollar und Schweizer Franken bezahlen. Das bringt den Gästen Sicherheit beim Wechselkurs, und die Hoteliers profitieren von einem niedrigeren Disagiosatz. Der ÖHV-Preferred Partner card complete bietet zusätzlich noch ausgezeichnete Vermarktungsmöglichkeiten für die Urlaubsangebote der Partnerbetriebe.

Eine Grafik zur Entwicklung der Disagiosätze können Sie hier downloaden: http://www.tourismuspresse.at/redirect/oehv43

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