Tourismus wird internationale Märkte künftig noch stärker forcieren

Schellhorn weist Schröcksnadel-Aussagen zurück

Wien (TP/OTS) - Unverständlich sind die Drohungen von ÖSV-Präsident Schröcksnadel auf die Kooperation zwischen dem Ötztal und dem US-Skiteam: Der Weltcup-Auftakt in Sölden soll aus dem Programm genommen werden. ÖHV-Präsident Sepp Schellhorn schlägt ihm vor, sich stattdessen um den Erhalt bedrohter Klein-Skigebiet zu kümmern.

Am selben Tag, an dem aus Kärnten die Botschaft kommt, kleine Skigebiete könnten mangels Nachfrage zusperren müssen, droht Peter Schröcksnadel, Präsident des Österreichischen Skiverbands, dass Sölden nicht mehr Austragungsort des Ski-Weltcup-Auftakts dienen werde. Der Grund: Das Ötztal wirbt auf den Trikots des US-Skiteams.

Ohne Skigebiete keine Nachwuchs

"Was auf den ersten Blick engagiert wirkt, entpuppt sich beim zweiten Hinsehen als kontraproduktiv", erklärt Schellhorn. Österreichs Skigebiete könnten ihre Infrastruktur ohne internationale Gäste nicht erhalten. "Und das wäre - im Gegensatz zu einem Sölden-Logo auf einem Ski-Trikot - tatsächlich eine Katastrophe für den Ski-Nachwuchs. Wenn Schröcksnadel etwas für die Zukunft des alpinen Skisports tun will, soll er sich für die kleinen Skigebiete einsetzen", so Schellhorn.

Tourismus wird noch stärker auf internationale Märkte setzen

So wie der Skisport von Siegertypen wie Bode Miller und Lindsey Vonn enorm profitiert und die Ski-Industrie vom US-Markt, so wird Österreichs Tourimus künftig noch stärker auf internationale Gäste setzen müssen, erklärt Schellhorn. Das Wirtschaftsministerium arbeitet gerade den Markenkern der Marke Österreich aus, von der sich die Tourismuswirtschaft viel verspricht: "Hier haben wir noch viel Potential, und zwar gerade in den Fernmärkten, das sind unsere Wachstumsmärkte. Werbung auf das Inland zu reduzieren wäre fatal. Die Werbewirksamkeit lässt sich nicht einmal im Ansatz vergleichen", hält Schellhorn fest. Von der Kooperation zwischen dem Ötztal und dem US-Team ist Schellhorn überzeugt: "Ich kann Jack Falkner und seinem Team nur gratulieren: Well done, würden unsere amerikanischen Freunde sagen."

Die ÖHV gestaltet als freiwillige und parteiunabhängige Interessenvertretung der führenden Hotellerie durch Lobbying die Rahmenbedingungen für modernes Unternehmertum. Mehr als 1.200 Mitgliedsbetriebe nutzen operative Dienstleistungen in Marketing und Weiterbildung genauso wie ihren Vorsprung durch Innovation und Vernetzung. Mit rund 152.000 Betten - das entspricht zwei Drittel der Kapazität in der 4- bis 5-Sterne-Superior-Hotellerie - und mehr als 40.000 Mitarbeitern erwirtschaften die ÖHV-Mitglieder einen Logisumsatz von ca. 900 Mio. Euro. Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft generierte als Österreichs Wirtschaftsmotor 2010 über direkte und indirekte Wertschöpfung 15,1 % des BIP und jeden 5. Vollarbeitsplatz.

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