Gastro-Branche wehrt sich gegen gebetsmühlenartige Zurufe von Ärztekammerpräsident Dorner

Hinterleitner: "Market-Studie belegt: Bevölkerung will kein generelles Rauchverbot - Ärztekammer soll Hausaufgaben erfüllen, Prävention verbessern"

Wien (TP/OTS) - Die Gastro-Branche tritt den gebetsmühlenartigen Zurufen der Ärztekammer entgegen: "Wieder einmal fordert die Ärztekammer ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie. Die Forderung untermauern sie mit einer Studie eines Studenten, dessen Sample gerademal 88 - von der Ärztekammer ausgewählte Betriebe -umfasst. Im Gegensatz dazu kann die Gastronomie auf Ergebnisse einer repräsentativen Market-Studie bauen, die die große Zufriedenheit der Bevölkerung mit den geltenden Nichtraucherschutzmaßnahmen belegen", betont Helmut Hinterleitner, Fachverbandsobmann der Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

"Auch die Wirte freuen sich über jeden Gast, der nicht raucht. Wir stimmen der Ärztekammer zu, dass die Folgekosten des Rauchens durch Präventionsmaßnahmen reduziert werden müssen. Wir wünschen uns allerdings von der Ärztekammer, dass diese ihre Hausaufgaben erfüllt und ihre Verantwortung um die Raucherprävention gerade bei jungen Menschen wahr nimmt. Gebetsmühlenartige Forderungen nach einem generellen Rauchverbot sind jedenfalls kein zufriedenstellender Beitrag", unterstreicht der Gastronomie-Vertreteter.

"Nach dem Motto 'Täglich grüßt das Murmeltier' torpediert Ärztekammerpräsident Dorner regelmäßig die geltenden Nichtraucherschutzmaßnahmen in der heimischen Gastronomie. Diesmal wurde dies mit einer Untersuchung über die Feinstaubbelastung in der Gastronomie betrieben, die Ergebnisse der Studie sind jedoch keinesfalls repräsentativ", betont Hinterleitner. In diesem Zusammenhang verweist die Gastronomie auf die Studien des renommierten Linzer Market Institut, das in regelmäßigen Abständen die Zufriedenheit der Konsumenten mit den geltenden Nichtraucherschutzmaßnahmen abfragt. Insgesamt gibt es drei Studien, die aktuellste stammt vom Sommer 2011: Daraus geht hervor, dass nahezu drei Viertel der österreichischen Bevölkerung mit der aktuellen Situation zufrieden sind. Zwei Drittel der Bevölkerung ziehen die derzeitige Regelung einem generellen Rauchverbot in der Gastronomie vor.

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