ÖHV-Schellhorn zu AK-Studie: Schluss mit dem Klassenkampf! Tourismusarbeit als Chance begreifen

AK-Studie vergleicht Hilfsköche mit Akademikern. Tourismusarbeitsplätze bleiben.

Wien (TP/OTS) - Dass die Arbeiterkammer mit ihrer aktuellen Studie wieder den einfachen Weg wählt und alle Unternehmer anschwärzt, war zu erwarten. ÖHV-Präsident Sepp Schellhorn verlangt einen differenzierteren Blick.

"Die AK-Studie wirft wie gewohnt alle Tourismusbetriebe in einen Topf. Das hilft keinem Mitarbeiter. Hauptsache scheint zu sein, dass es den Betrieben schadet", weist Sepp Schellhorn, Präsident der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), die offensichtlich klassenkämpferischen Ambitionen zurück, die hinter der "Studie" der Arbeiterkammer Salzburg stehen. "Hier werden alle Tourismusbetriebe in einen Topf geworfen: Die, die deutlich über KV bezahlen, und die, die in stiller Übereinkunft mit dem Mitarbeiter schwarz bezahlen", kritisiert Schellhorn und weist diese Praktiken als inakzeptabel zurück.

Tourismus ist einzige Chance für viele

Zweiter großer Schwachpunkt sei der unpassende Vergleich mit anderen Branchen: "Da hinkt der Vergleich enorm: Der Tourismus ist eine junge Branche, in der engagierte Menschen viel Erfahrung in unterschiedlichen Betrieben sammeln und für ihr Alter und ihren Ausbildungsstand enorm verdienen. Wir haben viele Hilfskräfte, viele freiwillig Teilzeitbeschäftigte. Wir haben kaum Akademiker. Aber wir haben Arbeitsplätze. Und wir können versprechen, dass wir die nicht nach Osteuropa oder Asien auslagern. Es wird auch keinen Aufnahmestopp geben", erklärt Schellhorn.

Unerklärliche Skurrillitäten wie Biennalsprünge ohne Leistungssteigerung auf Kosten der Steuerzahler, aber auch Forschungsabteilungen seien in Tourismusbetrieben nicht denkbar:
"Vergleichen Sie gleiches mit gleichem: gleiches Ausbildungsniveau, gleiche Arbeitserfahrung, nur Privatwirtschaft", fordert Schellhorn. Wenn die Gewerkschaft dann noch erreiche, dass auch Tourismusbetriebe ähnliche Zuschüsse erhalte wie die Industrie für die Kurzarbeit hätte sie etwas für ihre Mitglieder geleistet. "So ist das aber nicht ernstzunehmen."

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