Hotellerie von Gebührenlawine voll getroffen: 14,3 % mehr Ortstaxe

ÖHV-Reitterer: "Wer zahlt, schafft an!"

Wien (TP/OTS) - Die ganze Wiener Wirtschaft und die Stadt selbst profitieren massiv von den Ausgaben einer stark steigenden Zahl an Hotelgästen. Die Hotels geraten jedoch durch die stark steigende Gebührenbelastung immer mehr unter Druck. Michaela Reitterer, Vorsitzende der ÖHV Wien, will mehr Mitsprache bei der Mittelverwendung.

"Die Stadthotellerie steht unter enormem Wettbewerbsdruck, die Krise hat die ganze Branche viel Substanz gekostet. Den Hoteliers vom ohnehin schon knappen Preis noch mehr wegzunehmen, ist fatal. Die Erhöhung an die Gäste weiterzugeben ist derzeit illusorisch", erklärt Michaela Reitterer, Vorsitzende der ÖHV Wien. Damit ist eingetreten, wovor die Österreichische Hoteliervereinigung schon anlässlich der Erhöhung der Ortstaxe in Niederösterreich und dem Burgenland gewarnt hat: "Offenbar sind alle Hemmungen gefallen. In einer so preissensiblen und volkswirtschaftlich wichtigen Branche wie dem Tourismus müsste anders vorgegangen werden", so Reitterer.

Land soll sich nicht aus Landestourismusorganisation zurückziehen

Im Vorjahr haben die Hoteliers 2,8 % des Netto-Nächtigungsumsatzes von 451 Mio. Euro an WienTourismus überwiesen, in Summe über 12 Mio. Euro. 2013 werden die Hoteliers durch steigende Nächtigungen, Preiserholung und vor allem die Steigerung der Ortstaxe an die 17 Mio. Euro abführen, die Stadt ihre Mittel in dem Ausmaß reduzieren. "Bisher hat sich auch in der Finanzierung gespiegelt, dass ganz Wien von den Nächtigungen profitiert. Dass sich die öffentliche Hand jetzt aus der Finanzierung ihrer Landestourismusorganisation zurückzieht, ist falsch. Während die Industrie unbegrenzt Mittel für Kurzarbeit bekommt, muss der Tourismus für die Budgetsanierung herhalten. Das kann es nicht sein." Das mindeste, was Reitterer erwartet, sind spürbare Einsparungen der Stadt, noch mehr Internationalisierung und eine stärkere Einbindung der Unternehmer in Tourismusbelange der Stadt: "Wer zahlt, schafft an!"

Die ÖHV gestaltet als freiwillige und parteiunabhängige Interessenvertretung der führenden Hotellerie durch Lobbying die Rahmenbedingungen für modernes Unternehmertum. 1.200 Mitgliedsbetriebe - davon 175 in Wien - nutzen operative Dienstleistungen in Marketing und Weiterbildung genauso wie ihren Vorsprung durch Innovation und Vernetzung. Mit rund 152.000 Betten -das entspricht zwei Drittel der Kapazität in der 4- bis 5-Sterne-Superior-Hotellerie - und mehr als 40.000 Mitarbeitern erwirtschaften die ÖHV-Mitglieder einen Gesamtumsatz von rund 3 Mrd. Euro. Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft generierte als Österreichs Wirtschaftsmotor 2010 über direkte und indirekte Wertschöpfung 15,1 % des BIP und jeden 5. Vollarbeitsplatz.

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