Österreichs Städte sind Motor der Tourismusentwicklung

Die wirtschaftliche Bedeutung des Städtetourismus

Salzburg (TP/OTS) - Österreich legte im Zeitraum von 2002 bis 2011 um 7,9 Prozent bei den Nächtigungen zu. Im Vergleich dazu stiegen die Nächtigungen in den Landeshauptstädten und Wien mit 41,7 Prozent um mehr als das Fünffache.

Die "ARGE Städte", die Tourismuskooperation der österreichischen Landeshauptstädte und Wiens, präsentierte am 2. März in Salzburg beeindruckende Zuwachsraten im heimischen Tourismus, die wesentlich auf die Dynamik der Städte zurückzuführen sind. "Der gesamte österreichische Tourismus profitiert von den enormen Zuwachsraten in den Städten", betonte Norbert Kettner, Geschäftsführer von WienTourismus und Vorsitzender der ARGE Städte, angesichts der Kluft zwischen dem Städtetourismus und der Entwicklung im sonstigen Österreich.

Deutliche Unterschiede im Vergleichszeitraum 2002 - 2011

Augenfällig wird der Unterschied bei den Nächtigungszahlen: Legten die acht Landeshauptstädte und Wien bei den Nächtigungen um 41,7 Prozent zu, lag das Nächtigungsplus in Österreich - inklusive Städte - nur bei 7,9 Prozent. Ohne die Städte wäre nur ein Plus von 3,8 Prozent erzielt worden. Die Ankünfte stiegen in den Städten um 47,8 Prozent, in Österreich gesamt um 26,5 Prozent und ohne Städte nur um 20,7 Prozent. Wien, Salzburg und Innsbruck sind die stärksten Zugpferde. "Alle neun Städte zusammen sind eindeutig Österreichs Tourismus-Turbo", so Kettner.

Trends im Städtetourismus

Österreichs Landeshauptstädte profitieren vom Trend zu Städtekurztrips als Zweit- oder Dritturlaub. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt bei 2 Tagen, gebucht wird immer kurzfristiger. "Eine wichtige Rolle spielt das MICE-Segment, neue Geschäftsmodelle wie Billigreisen von Handelsunternehmen und neue Hotelkonzepte im Budget-Segment", sagt Bert Brugger, Geschäftsführer der Tourismus Salzburg GmbH. "Dennoch muss betont werden, dass Österreichs Städte mit ihrem Kulturangebot, ihren schönen Altstädten und ihrer steten Weiterentwicklung selbst das mächtigste Argument für eine positive Reiseentscheidung sind."

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