Mitterlehner: "Revitalisierung von Schloss Hof ist Erfolgsbeispiel für Kooperation von Bund und Land"

Wirtschaftsminister: Barockes Kulturjuwel in Niederösterreich um mehr als 80 Millionen Euro renoviert und in Tourismusziel verwandelt

Wien/Englhartstetten (TP/OTS) - "Das Werden der Schönheit ist vollendet, das Nutzen der Schönheit hat begonnen", sagte Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner heute beim Festakt anlässlich des Abschlusses der Renovierungen von Schloss Hof, nach dem Mitterlehner und Landeshauptmann Erwin Pröll auch die neue Ausstellung unter dem Titel "Das Werden der Schönheit" eröffneten. Der zum Wirtschaftsministerium gehörende ehemalige Landsitz von Prinz Eugen und Maria Theresias ist die größte Schlossanlage Österreichs auf dem Lande und ein weitgehend unverändertes Juwel barocker Architektur und Kunst.

Das Wirtschaftsministerium hat in den vergangenen zehn Jahren knapp 70 Millionen Euro in die Revitalisierung, den Aufbau eines modernen Tourismusbetriebes und in den laufenden Betrieb investiert. Zuzüglich des Engagements des Landes Niederösterreich summiert sich die Unterstützung für Schloss Hof auf mehr als 80 Millionen Euro, die hauptsächlich der regionalen Wirtschaft zugute gekommen sind und im laufenden Betrieb weiterhin etwa 100 Arbeitsplätze sichern. Mitterlehner dankte Landeshauptmann Pröll, den vorherigen Geschäftsführern Helmut Pechlaner und Kurt Farasin, der amtierenden Geschäftsführerin Barbara Goess, sowie den Bürgermeistern von Engelhartstetten und der Region für ihre Unterstützung und ihren Einsatz. Die wichtigsten Renovierungen sind damit abgeschlossen.

"Die Region ist gut in die Aktivitäten auf Schloss Hof eingebunden. Jetzt geht es darum, noch mehr internationale Besucher hierher zu bringen. Mit mehr Veranstaltungen und Kombi-Paketen mit Schloss Schönbrunn sollte das gelingen", so Mitterlehner. Daher werde Schloss Hof heuer auch als Tochter in die Schloss Schönbrunn Gesellschaft eingegliedert. Im Vorjahr besuchten 150.000 Menschen die weiträumige Anlage. 110.000 davon, 4,3 Prozent mehr als 2010, haben auch Eintritt ins Schloss bezahlt.

Um die barocke Symmetrie endgültig fertig zu stellen ist noch die Renovierung das Bäckenhofes, der ehemaligen Bäckerei, notwendig. Den Spatenstich für die künftige Nutzung als Ausstellungsfläche, als Ateliers für Künstler und Restauratoren und als Kinderzentrum haben Mitterlehner und Pröll am Donnerstag vorgenommen. Von den zwei Millionen Euro an Projektkosten steuert das Wirtschaftsministerium 60 Prozent und das Land Niederösterreich 40 Prozent bei.

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