Der "Lebzelter" entdeckte das Heilmoor "Braunes Wasser" linderte seine Gicht

Österreichs modernes Kurhotel in Bad Leonfelden feiert 50 Jahre

Bad Leonfelden (TP/OTS) - Es ist nicht wirklich überliefert, was genau den Lebzelter Franz Kastner um 1860 in den Steinwald bei Leonfelden führte. In der Chronik der jungen Kleinstadt im oberösterreichischen Mühlviertel ist lediglich festgehalten, dass "der Kastner Franz im dortigen Moor ein Fußbade im braunen Wasser nahm und sodann einige Tage später eine gewaltige Linderung seines Gichtleidens verspürte."

Gewaltig waren "sodann" auch die Auswirkungen dieses profanen Fußbades: Nicht nur, dass der Kastner Franz nach mehreren Bädern in diesem braunen Wasser von seiner Krankheit geheilt wurde. Er selbst war es, der kurze Zeit später bei der sogenannten "Schwimmenden Brücke" eine Moorhütte baute. Somit wurde die heilende Kraft der Natur in Leonfelden bekannt und eine gesunde Zukunft für die heute direkt an der tschechischen Grenze situierte Stadt begründet.

Eine Erfolgsstory wurde weiland aber noch lange nicht geschrieben. Vor 150 Jahren waren Kuren noch sehr unbekannt. Nur die wohlfeilen Bürger und die Mitglieder des Adels sowie der Wiener Gesellschaft konnten ihre Nutzen aus dem "braunen Wasser" ziehen und ihre Zipperlein kurieren. Bis die Entdeckung des Lebzelters auch volkswirtschaftliche Früchte trug, lief noch viel Wasser die Moldau hinunter und mussten erste beide Weltkriege ihre schrecklichen Spuren hinterlassen.

Ziemlich genau ein Jahrhundert nach der ersten Nutzung von Franz Kastner, nutzten fünf Jugendfreunde aus Leonfelden das Heilmoor professionell. Man schrieb das Jahr 1962, als das neue Kurhaus als "Moor- und Kneippkuranstalt Bad Leonfelden" seiner Bestimmung übergeben wurde. Schon ein Jahr zuvor erhielt das grenznahe Leonfelden nämlich aufgrund der Anerkennung des Moorvorkommens zur Heilquelle den Zusatz "Bad". Somit war das Kurhaus - heute der Grundstock für eben das jubilierende Kurhotel - die Basis für den wirtschaftlichen und touristischen Aufschwung des kleinen Städtchens.

Szenenwechsel ins Jahr 2012: Aus dem ehemaligen Kurhaus wurde in den vergangen exakt 50 Jahren ein 4-Sterne-Kurhotel mit besonderem Charme, mit gemütlichem Hotelambiente für den vielversprechenden Gesundheitsaufenthalt. Weit weg von der klassischen "Anstalt" seinerzeit. Denn das modernisierte Kurhotel hat im Jahr des "goldenen Jubiläums" nicht nur den größten hauseigenen Kurpark Österreichs (ca. 110 Hektar), sondern vor allem ein höchst engagiertes Team und ein modernes Wohlfühlambiente. Neben hoher medizinischer Kompetenz mit eigenem Kurmittel (das heilsame Hochmoor ist nur einen Spaziergang entfernt) für neue Energie und Vitalität und fundierten Therapien ist es in dem fein renovierten Haus vor allem der persönliche Mehrwert. Die sprichwörtliche Mühlviertler Gastfreundschaft, die die Gäste mit nach Hause nehmen sollen.

Es ist die Kraft spendende Umgebung, die als wertvolle Energiequelle zusätzlich dient. Das hauseigene, Moor als intensives Kurmittel sorgt vor allem für beste Ergebnisse bei Stoffwechsel-Beschwerden und Problemen des Stütz- und Bewegungsapparates. Kneipp- und physikalische Therapien ergänzen das Gesundheitsprogramm. Die gesamtheitliche Gesundheitsleistung komplettieren die - natürlich - gesunde Küche, der Wellness- und Saunabereich sowie die beste Betreuung durch Ärzte- und Serviceteam.

Ach ja: Kommen "darf" inzwischen jeder und jede ins Kurjuwel nach Bad Leonfelden. Denn das historische Haus hat zwischenzeitlich Verträge mit fast allen Kassen in Österreich und Deutschland. Und natürlich sind Privatgäste ebenso gern gesehene Gesundheitssuchende. Übrigens finden diese seit kurzem einen bemerkenswerten, sanft neu inszenierten Moorwald-Wanderweg - nur einen Steinwurf entfernt von der Wiege der Kurstadt am Böhmerwald.

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