ÖHV-Reitterer: "Dritte Piste jetzt rasch realisieren!"

Wettbewerbsvorteil nicht verschlafen

Wien (TP/OTS) - Mit der Genehmigung für die 3. Piste ist die Basis für Wiens touristische Zukunft gelegt. Diese sollte rasch gebaut werden, um sie optimal nutzen zu können.

"Für die Wiener Hotellerie ist das die beste Nachricht seit langem. Denn wir brauchen die dritte Piste, um Gäste nach Wien zu bringen", erklärt Michaela Reitterer, Vorsitzende der ÖHV Wien, zur positiven Umweltverträglichkeitsprüfung zum Bau der dritten Piste in Schwechat. Die professionelle Vorbereitung und den intensiven Dialog mit den Anrainern ist für sie Grundlage des Erfolgs. "Das Engagement des Flughafens hat sich ausgezahlt."

Rechtzeitig bauen, damit keine Flüge abgewiesen werden müssen

Das müsse nun in zählbare Erfolge umgesetzt werden. Wichtig sei, dass die Piste rechtzeitig fertig wird: "Die vollen Flugzeuge kommen. Nichts wäre schlimmer, als wenn sie nicht landen könnten. Wenn aus Naturschutzgründen von März bis Juli nicht gebaut werden kann, muss eben früher begonnen werden", so Reitterer. Laut Verkehrsprognose werden bereits 2015 die bestehenden zwei Pisten nicht reichen, um das Flugaufkommen zu bewältigen. Dass der Baubeginn vom Flughafen frühestens 2016 geplant sei, ist für Reitterer daher "nicht nachvollziehbar. Das ist ein Widerspruch in sich. Nachdem sich München gegen eine dritte Piste entschieden hat, müssen wir den Wettbewerbsvorteil nützen, solange wir einen haben. Denn es gibt deutliche Signale aus Deutschland, dass die dritte Piste noch nicht von allen aufgegeben wurde."

Die ÖHV gestaltet als freiwillige und parteiunabhängige Interessenvertretung der führenden Hotellerie durch Lobbying die Rahmenbedingungen für modernes Unternehmertum. Mehr als 1.200 Mitgliedsbetriebe, davon 179 in Wien, nutzen operative Dienstleistungen in Marketing und Weiterbildung genauso wie ihren Vorsprung durch Innovation und Vernetzung. Mit rund 152.000 Betten -das entspricht zwei Drittel der Kapazität in der 4- bis 5-Sterne-Superior-Hotellerie - und mehr als 40.000 Mitarbeitern erwirtschaften die ÖHV-Mitglieder einen Gesamtumsatz von rund 3 Mrd. Euro. Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft generierte als Österreichs Wirtschaftsmotor 2011 über direkte und indirekte Wertschöpfung 14,6 % des BIP und jeden 5. Vollarbeitsplatz.

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