Verlängerung der Salzburger Festspiele für Hotellerie kein Thema

Die Salzburger Hotellerie distanziert sich von der Forderung nach noch längeren Festspielen: Dies würde die Auslastung senken, nicht steigern.

Salzburg (TP/OTS) - "Die Salzburger Festspiele sind die erste Adresse im Land und das müssen sie bleiben. Davon profitieren alle", erklären Sepp Schellhorn, Präsident der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), und Walter Veit, ÖHV-Vorsitzender in Salzburg. Die künstlerische Leitung verwehre sich zu Recht gegen die Vermengung wirtschaftlicher Interessen und künstlerischer Belange. Jetzt die Auslastung in der Hotellerie als Grund für den Wunsch nach einer weiteren Verlängerung der Festspiele anzugeben, sei ungerechtfertigt. Dass die Auslastung mit der Dauer der Festspiele steigen würde, sei ein Irrglaube - genau das Gegenteil wäre der Fall. "Hier wird der Tourismus als Feigenblatt missbraucht. Wir brauchen das nicht und wir wollen das nicht", halten die Branchensprecher fest. Die Frage, ob eine Ausweitung der Spielzeit notwendig oder sogar kontraproduktiv wäre, müsse die Festspielleitung alleinverantwortlich beantworten. "Die Festspiele in der bewährten Form, wie wir und unsere Gäste sie lieben, sind ein unvergleichlicher USP für Salzburg, den wir erhalten müssen. Wir dürfen nicht im Brackwasser der Beliebigkeit versinken", so Schellhorn. Viel wichtiger und einzig entscheiden sei, ob die Festspiele in der obersten Liga ganz vorne spielen. Und das sei derzeit unbestritten der Fall.

Die ÖHV gestaltet als freiwillige und parteiunabhängige Interessenvertretung der führenden Hotellerie durch Lobbying die Rahmenbedingungen für modernes Unternehmertum. Mehr als 1.200 Mitgliedsbetriebe nutzen operative Dienstleistungen in Marketing und Weiterbildung genauso wie ihren Vorsprung durch Innovation und Vernetzung. Mit rund 152.000 Betten - das entspricht zwei Drittel der Kapazität in der 4- bis 5-Sterne-Superior-Hotellerie - und mehr als 40.000 Mitarbeitern erwirtschaften die ÖHV-Mitglieder einen Gesamtumsatz von rund 3 Mrd. Euro. Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft generierte als Österreichs Wirtschaftsmotor 2010 über direkte und indirekte Wertschöpfung 15,1 % des BIP und jeden 5. Vollarbeitsplatz.

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