Kärntens Tourismus braucht eine saubere Politik

Das hat sich die Kärntner Hotellerie nicht verdient

Kärnten, Wien (TP/OTS) - Eine Neugestaltung der politischen Kultur in Kärnten ist für den Tourismus unumgänglich. Das Image des Landes darf nicht durch permanentes Fehlverhalten der Politik in Missgunst geraten.

"Hoteliers und Touristiker verdienen eine saubere politische Führung" meint Sepp Schellhorn, Präsident der Österreichischen Hoteliervereinigung. Er spricht sich für eine sofortige Bereinigung der politischen Situation im Süden Österreichs aus. "Die Unternehmer können und dürfen nicht durch die politische Sumpfkultur in Kärnten Schaden erleiden", kritisiert Schellhorn die momentane Situation. Kärnten brauche eine sofortige Aufklärung aller Missstände. Neuwahlen mit einer anschließenden Neuordnung der politischen Kultur im Land seien so schnell wie möglich durchzuführen.

Finanzielle Unterstützung zur Imagepolitur dringend notwendig

Weiter sei jetzt die Wirtschaftskammer gefordert, denn "Kärnten braucht dringend eine Imagekampagne und die Kärnten Werbung ist seit der Budgetkürzung von rund 24% im Jahr 2010 stark unterfinanziert." Hier müsse monetäre Hilfe geleistet werden. "Der Kärntner Tourismus braucht nicht nur politische Unterstützung, sondern als Tourismusland vor allem ein sauberes und attraktives Image", meint Anton Wrann, Vorstand der ÖHV Kärnten abschließend, denn "die jetzige Situation haben sich die Kärntner Hoteliers nicht verdient!"

Die ÖHV gestaltet als freiwillige und parteiunabhängige Interessenvertretung der führenden Hotellerie durch Lobbying die Rahmenbedingungen für modernes Unternehmertum. Mehr als 1.200 Mitgliedsbetriebe, davon 122 in Kärnten, nutzen operative Dienstleistungen in Marketing und Weiterbildung genauso wie ihren Vorsprung durch Innovation und Vernetzung. Mit rund 152.000 Betten -das entspricht zwei Drittel der Kapazität in der 4- bis 5-Sterne-Superior-Hotellerie - und mehr als 40.000 Mitarbeitern erwirtschaften die ÖHV-Mitglieder einen Gesamtumsatz von rund 3 Mrd. Euro. Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft generierte als Österreichs Wirtschaftsmotor 2011 über direkte und indirekte Wertschöpfung 14,6 % des BIP und jeden 5. Vollarbeitsplatz.

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