Golfplatzprojekt Lech: Statement Bürgermeister Muxel zum Einspruch von Naturschutzanwältin Katharina Lins

Lech (TP/OTS) - Die Entscheidung von Vorarlberger Naturschutzanwältin Katharina Lins, kurz vor Ablauf der Berufungsfrist doch noch Berufung einzulegen, verwundert mich als Vertreter der Gemeinde Lech sehr. Es hat den Anschein, dass unsere Bemühungen eine funktionierende, weil auch im Sommer existente Gemeinde sein zu wollen, in keinster Weise belohnt werden. Frau Lins wünscht sich offensichtlich mehr "Einsaisonen-Orte" oder "Geisterdörfer" und ist gegen einen ganzjährigen "Lebensraum Lech" ansonsten kann ich eine solche Entscheidung, die sicher nicht alleine aus umwelttechnischen Gründen getroffen wurde, nicht nachvollziehen.

Lech möchte sich als Ganzjahresdestination für seine Einwohner verstehen und sich als lebendiges Dorf im Sommer entwickeln, aber mit Sicherheit nicht auf Kosten der Umwelt. Lech steht seit Jahrzehnten für eine nachhaltige Umweltpolitik. Lech Zürs hat sich seit je her dem Qualitätstourismus verschrieben und zeigt in Form von klaren Maßnahmen, dass wir Gäste wollen, die auch die Nachhaltigkeit am Ort schätzen. Das wird klar dokumentiert durch Aktionen wie "Autofreies Lech", das Ortsbusangebot, das Oberlecher Tunnelsystem, die Biomasseheizwerke, die speziell umweltfreundliche Beweidung und die Art unserer Beschneiung, die heute eine einzigartige Artenvielfalt auf den beschneiten Wiesen ausweisen kann. Lech ist schon seit Jahren Energiemodellregion und all das sind determinierende Faktoren zu einem funktionierenden Gemeindesystem und örtlichen Zusammenleben, welches nun von Frau Lins völlig zu Unrecht in Frage gestellt wird und faktisch nicht nachvollziehbar ist.

Unsere Gästebefragung Wintersaisonh 2008/2009 (als Analyse und Dokument verfügbar) zeigt, dass 63,32% der Ehrennadelträger und 48,6 Prozent der Online-Befragten im Sommer Golf spielen. Im Hinblick auf ein mögliches Golfangebot in Lech Zürs gaben Ehrennadelträger und Online Befragte mehrheitlich an, dass sie auch im Sommer anreisen würden, wenn es denn ein echtes Golfangebot am Ort gäbe. Das Projekt Golfplatz Lech ist eine ganz klare Ansage, dass man zum Sommertourismus steht und auch bereit ist beachtliche finanzielle Investitionen zu tätigen die der heimischen Wirtschaft zu Gute kommen. Das Argument von Frau Lins ist eine destruktive Absage an unsere Interesse den Sommer zu entwickeln und den Lebensraum Lech zu stärken. Noch dazu unter dem Deckmantel einer fadenscheinigen Ausrede der "Abholzung". Dies konnte bereits mehrfach im Rahmen der UVP widerlegt werden.

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