WKÖ-Schenner: Tourismus setzt mit Sommerergebnis positives Signal für Gesamtwirtschaft

Tourismuswirtschaft hält in wirtschaftlich unsicheren Zeiten und schafft Arbeitsplätze mit Standortgarantie - Schenner: "Erfolg ist heimischen Betrieben zu verdanken"

Wien (TP/OTS) - "Der Tourismus ist krisenfest und setzt mit diesem Sommerergebnis ein positives Signal für die Gesamtwirtschaft", kommentiert Hans Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die aktuell von der Statistik Austria veröffentlichten Ergebnisse der bisherigen Sommersaison (Mai bis August 2012). Nach der Hochrechnung konnte in dieser Periode mit 48,70 Mio. Nächtigungen ein Plus von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2011 eingefahren werden. Besonders erfreulich für Schenner: sowohl die inländischen (+0,2 Prozent auf 14,88 Mio.) als auch die ausländischen (+3,2 Prozent auf 33,81 Mio.) Gästenächtigungen entwickelten sich positiv. Für die ersten vier Monate der Sommersaison war dies das beste Nächtigungsergebnis seit dem Jahr 1996 (34,53 Mio.).

"Die erfreuliche Sommersaison beweist einmal mehr, dass die Tourismuswirtschaft in der Krise hält und Arbeitsplätze schafft - und das mit Standortgarantie", betont der WKÖ-Tourismussprecher. Allein im Hotel- und Gastgewerbe arbeiten pro Jahr über 420.000 Beschäftigte, im Jahresdurchschnitt 220.000 Mitarbeiter. Der Euro, den die Gäste ausgeben, bleibe auch in Österreich, so Schenner, der damit auf die Gesamtwertschöpfung der Tourismus- und Freizeitwirtschaft von 45 Mrd. Euro, also rund 15 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP), verweist. Die Branche bezieht ihre Vorleistungen zu 89 Prozent von heimischen Lieferanten; Lebensmittel, Tischler, Installateur, EDV- Dienstleister in und aus der Region.

Der Erfolg sei den heimischen Tourismus-Betrieben und ihren Mitarbeitern zu verdanken, so Schenner. "Mit diesem Optimismus und Engagement, den unsere Betriebe an den Tag legen, bin ich zuversichtlich, dass wir den positiven Schwung aus dem Sommer in die kommende Wintersaison mitnehmen können", so Schenner.

Bei aller berechtigten Freude über das positiven Gesamtergebnis, müsse man die Zahlen aber differenziert betrachten, erklärt WKÖ-Schenner abschließend: " Wir erleben gerade einen massiven Aufschwung im Städtetourismus, während einige Ferienregionen sogar ein leichtes Minus hinnehmen mussten. Hier muss die Tourismuswerbung noch gezielter ansetzen."

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