Attraktive Fremdkapitalalternative: Tourismusanleihe

Alternatives Finanzierungsmodell von Hypo Salzburg, GFB & Partner und ÖHV lukrierte bis dato 80 Mio. Euro an frischem Investitionsvolumen

Wien (TP/OTS) - Die Eigenkapitalerhöhungen im Zuge von Basel III, die daraus resultierende Reduktion der Kreditgeschäfte wie auch steigende Aufschläge trotz sinkender Leitzinsen stellen erhebliche Finanzierungshindernisse dar. Vor allem mit Blick auf fremdkapitalintensive Branchen, wie dem Tourismus, ist geregelter Kapitalzugang entscheiden: Jährlich müssen mehr als 3 Mrd. Euro investiert werden um konkurrenzfähig zu bleiben und im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Harter Preiskampf, steigende Gästeansprüche sowie höhere Mitarbeiter- und Werbekosten erschweren dies zusehends.

Tourismusanleihe: Alternative für die Hotellerie

Wie momentan zu beobachten ist, wird der Ruf nach neuen innovativen Finanzierungsmodellen immer lauter. Eine Vielzahl von namhaften Unternehmen, wie beispielsweise OMV oder SPAR, begeben Anleihen, um sich ein höheres Maß an Unabhängigkeit gegenüber Bankinstituten zu sichern. Die ÖHV, Hypo Salzburg und GFB & Partner präsentierten im April dieses Jahres mit einer Tourismusanleihe die passende Alternative für die Hotellerie. Bis dato konnten so für ausgesuchte Hotelbetriebe ein Investitionsvolumen von 80 Mio. Euro lukriert werden. Zusätzlich zur neugewonnen Unabhängigkeit bietet das Finanzierungsinstrument eine Reihe von weiteren Vorteilen: Neben einem festen Zinssatz über acht Jahre Laufzeit, wird die Liquidität durch die Endfälligkeit massiv entlastet.

Bundeshaftung ausweiten

Die derzeitigen Regelungen für Bundeshaftungen lassen Anleihen außen vor. Ziel sollte es sein, dass es hierbei zu einer Ausweitung kommt, um alternativen Finanzierungsmodellen weitere Sicherheiten zu gewährleisten.

Die ÖHV gestaltet als freiwillige und parteiunabhängige Interessenvertretung der führenden Hotellerie durch Lobbying die Rahmenbedingungen für modernes Unternehmertum. Mehr als 1.200 Mitgliedsbetriebe nutzen operative Dienstleistungen in Marketing und Weiterbildung genauso wie ihren Vorsprung durch Innovation und Vernetzung. Mit rund 152.000 Betten - das entspricht zwei Drittel der Kapazität in der 4- bis 5-Sterne-Superior-Hotellerie - und mehr als 40.000 Mitarbeitern erwirtschaften die ÖHV-Mitglieder einen Gesamtumsatz von rund 3 Mrd. Euro. Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft generierte als Österreichs Wirtschaftsmotor 2011 über direkte und indirekte Wertschöpfung 14,6 % des BIP und jeden 5. Vollarbeitsplatz.

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