WKÖ-Tourismuschef Schenner zu bisheriger Sommersaison

Sommer bescherte Nächtigungsplus - Weltweiter Trend zum Städtetourismus spürbar - Unterstützung ländlicher Ferienregionen forcieren

Wien (TP/OTS) - WKÖ-Tourismus-Chef Hans Schenner zieht eine positive Tourismus-Bilanz für den Sommer 2012 und zeigt auch für die im November startende Wintersaison durchaus optimistisch: "Der neue Gästerekord und das Nächtigungs-Plus bei inländischen wie auch ausländischen Gästen zeigen, dass das Urlaubsland Österreich auch in wirtschaftlich turbulenten Zeiten an Attraktivität gewinnt ", kommentiert Schenner die am Donnerstag präsentierten Zahlen der Statistik Austria. Demnach gab es 59,02 Mio. Nächtigungen von Mai bis September 2012, wobei sowohl die inländischen (+0,6 Prozent auf 18,05 Mio.) als auch die ausländischen (+3,6 Prozent auf 40,96 Mio.) Gästenächtigungen sich positiv entwickelten. Trotz angespannter Wirtschaftslage in Europa blieb der Konsum relativ stabil.

Besonders erfreulich wertet Schenner, dass sich die Nächtigungen in den wichtigsten Herkunftsländern - Deutschland, (+2,4 Prozent auf 22,31 Mio. Nächtigungen), Niederlande (+5,3 Prozent auf 3,54 Mio.) und Schweiz (+4,4 Prozent auf 2,04 Mio.) - durchwegs positiv entwickelt haben. Dass auf Deutschland mit 22,31 Nächtigungen und plus 2,4 Prozent rund 55 Prozent unserer Gästenächtigungen entfallen, beweist, dass wir auf unserem wichtigsten Herkunftsmarkt gut aufgestellt sind, was nicht zuletzt der Tourismusoffensive der Österreichwerbung in unserem Nachbarland zu verdanken ist", betont Schenner und weiter: "Die Aktivitäten im Inlandsmarkt sowie in den Zukunftsmärkten Brasilien, China oder Türkei dürfen aber nicht vernachlässigt werden." Angesichts der aktuellen Daten zeige sich ein weltweiter Trend zum Städtetourismus, der sich auch in Österreich bestätigt, weiß Schenner und verweist etwa auf die erfreulichen Ergebnisse in Wien, mit einem Nächtigungs-Zuwachs von 7,5 Prozent von Jänner bis September 2012. Nun gelte es, bei Förderungen als auch Werbung einen besonderen Fokus auf die heimischen ländlichen Ferienregionen zu setzen, in denen die touristische Entwicklung zum Teil stagniere oder sogar leicht rückläufig ist. "Ohne klare Positionierung stehen wir schnell am Abstellgleis. Denn Radfahren, Wandern und gut essen können die Gäste auch in Bayern oder Slowenien", so Schenner abschließend. (ES)

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