Optimistischer Blick auf die Wintersaison

Winterauftakt mit Tourismusminister Mitterlehner, ÖW-Geschäftsführerin Stolba und Seilbahnen-Obmann Hörl beim Weltcup-Wochenende in Sölden

Sölden (TP/OTS) - Die Weltcuprennen in Sölden sind nicht nur der Auftakt der Weltcup-Saison, sondern seit Jahren auch schon der "inoffizielle" Startschuss für die touristische Wintersaison. Gemeinsam mit Wirtschafts- und Tourismusminister Dr. Reinhold Mitterlehner und dem Fachverband der Seilbahnen Österreichs lud die Österreich Werbung (ÖW) auch heuer zur Winterauftakt-Pressekonferenz ins Ötztal.

"Der Tourismus ist eine wichtige Konjunkturstütze. Wenn alles läuft, fahren die Menschen oft und lange auf Urlaub. Wenn es nicht so gut geht, lenken sie sich mit Urlauben vom Alltag ab", sagt Mitterlehner. "Das hat man im Krisenjahr 2009 gesehen. Seither erreichen wir bei Ankünften und Nächtigungen laufend neue Rekorde."

Der Tourismusstandort Österreich ist sehr gut aufgestellt. "Wir sind das einzige Land in Europa, das zwei gleich wichtige Saisonen hat und darüber hinaus die Saisonen sukzessive verlängern kann. Denn die Betriebe und Destinationen bieten zunehmend Angebote für den Ganzjahrestourismus, beispielsweise aus der Kulinarik und dem Wellness-Bereich", so Mitterlehner.

Dass die Österreicher selbst den Tourismus für zum Land gehörend sehen, zeigt auch eine Umfrage unter 1500 Österreichern, die GfK im September im Auftrag des Wirtschafts- und Tourismusministeriums durchgeführt hat. 83 Prozent der Befragten gaben an, dass Österreich ein Sommer- und Wintertourismusland sei. Für 16 Prozent gibt es nur den Winter und lediglich ein Prozent sieht Österreich als reines Sommerurlaubsland.

"Der Wintertourismus hat in den vergangenen Jahren stark zugelegt. Seit 2000 sind die Ankünfte um 41 Prozent und die Nächtigungen um 20 Prozent gestiegen", erklärt Dr. Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung. Auch die vergangene Saison war hier keine Ausnahme. Mit 16,4 Mio. Ankünften (+4,9%) und 64,3 Mio. Nächtigungen (+3,6%) konnten neue Rekorde bei den Gästezahlen verzeichnet werden.

In der GfK-Studie sagen 38 Prozent der befragten Österreicher, dass sie aktiv Wintersport betreiben. 34 Prozent haben damit aufgehört und für 28 Prozent ist das kein Thema. "Wir haben daher die Chance, die früheren Wintersportler mit maßgeschneiderten Angeboten zum Wiedereinstieg zu gewinnen und setzen zudem vermehrt auf Schulschikurse", so Mitterlehner. 87 Prozent der Österreicher finden in der aktuellen Umfrage denn auch, dass die Kinder in der Schule wieder Schifahren lernen sollten.

Skifahren bleibt Kernaktivität der Gäste

Der jüngste T-MONA Bericht (Befragung von in- und ausländischen Gästen in Österreich im Winter 2011/12) zeigt sehr deutlich: das Schifahren und alles, was dazu gehört, stehen im Zentrum des Winterurlaubs. Die Berge mit ihren Schigebieten sind die wesentlichen Entscheidungskriterien für den Aufenthalt. Vor Ort ist das Schifahren die präferierte Aktivität. So geben 72% aller Gäste an, zumindest einmal im Winterurlaub skizufahren, 65% mehrmals. "Die Zufriedenheitswerte mit dem Winterurlaub sind laut T-MONA durchwegs sehr hoch", so Stolba. Besonders erfreulich: 90% werden einen Urlaub in Österreich sicher bzw. sehr sicher weiter empfehlen.

Seilbahnen setzen auf Investitionen und Innovationen

Wesentlichen Anteil an diesem Ergebnis haben sicherlich die Investitionen der Seilbahnen, die auch heuer wieder ein hervorragendes Angebot versprechen.

Seit dem Jahr 2000 haben Österreichs Seilbahnunternehmen 6 Milliarden Euro in Qualität, Sicherheit und Beschneiung investiert und somit ein nachhaltiges und positives Zeichen für die gesamte heimische Tourismuswirtschaft gesetzt. Damit stellen Seilbahnwirtschaft und Tourismus jene Wirtschaftsfaktoren dar, die Österreich vor den Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise bewahren konnten.

Auch für den Winter 2012/13 werden mit Gesamtinvestitionen von rund 415,9 Mio. Euro weitere wichtige und richtige Akzente im Angebotsbereich gesetzt. "Ohne Seilbahnen gäbe es viele blühenden Täler und lebenswerten Regionen sicher nicht in der gegenwärtigen Ausformung", erklärt NR Franz Hörl - Obmann des Fachverbandes der Seilbahnen Österreichs. Gleichzeitig sind sie auch für den regionalen Arbeitsmarkt von großer Bedeutung, werden durch Österreichs Seilbahnen doch 79.900 Vollzeit-Arbeitsplätze, davon 15.200 Arbeitsplätze direkt bei den Seilbahnbetrieben und 64.700 Arbeitsplätze bei Partnern und Dienstleistern außerhalb der Bergbahnbetriebe, gesichert. Weitere 23.600 Arbeitsplätze werden durch die indirekte Wertschöpfung gesichert, was in Summe 103.500 Arbeitsplätze durch die Seilbahnbranche bedeutet.

Österreich Werbung setzt bei der Bewerbung auf das ganzheitliche Wintererlebnis im Urlaubsland Österreich

Die Stärken des Urlaubslandes Österreich liegen aber nicht nur im Wintersport. "Daneben sind es auch immer mehr sanfte Wintersportarten wie Rodeln, Langlaufen oder Schneeschuhwandern, die das Interesse der Urlauber wecken", erklärt Stolba. Heuer gibt es in neun Märkten (Deutschland, Benelux, Frankreich und CEE) eigene Winterkampagnen, die das alpine Wintersportangebot auf und abseits der Piste in den Mittelpunkt rücken. Dabei kommt erstmals die neue Werbelinie der ÖW mit dem Claim "ankommen und aufleben" zum Einsatz. PR-wirksame Events in ausgewählten Herkunftsmärkten, exklusiv für Partner umgesetzte Events und Kampagnen, verschiedene Wirtschaftskooperationen sowie der neue Winterimagefilm, der in den ersten Wochen bereits über 90.000 Views auf youtube hatte, runden die ÖW-Winteraktivitäten ab.

Positive Grundstimmung in Hinblick auf Wintersaison 2012/2013

Die Stimmung vor dem Saisonstart ist sowohl seitens der österreichischen Regionen und Betriebe, als auch aus Sicht der Reiseveranstalter in den wichtigsten Herkunftsmärkten durchwegs positiv: Die allgemeine Reiselust ist auf hohem Niveau. Die Ferientermine und Weihnachtsfeiertage fallen günstig, ebenso wie der Ostertermin Ende März. Im direkten Vergleich mit der Schweiz hat Österreich durch den starken Franken nachwievor einen gewissen Startvorteil. Und die Ski-WM in Schladming wird zusätzliche mediale Aufmerksamkeit für das Wintersportland Österreich bringen.

Das Wifo prognostiziert für die kommende Wintersaison steigende Ankünfte und Nächtigungen, sowie nominell höhere Umsätze als im Rekordjahr 2008. Insgesamt daher ein optimistischer Blick in die kommende Saison. "Investitionen der Betriebe, Regionen und Seilbahnen versprechen ein hervorragendes Angebot. Gleichzeitig bietet Österreich auch dem zunehmenden Wunsch der Gäste nach Urlaubsaktivitäten abseits der Piste sowie im Bereich Städte, Kunst und Kultur, entsprechende Möglichkeiten", so Mitterlehner, Stolba und Hörl abschließend.

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