ÖHV: AK Salzburg soll sich der Realität stellen - Falsche Pauschalaussagen gehen an der wahren Diskussion vorbei

Salzburg (TP/OTS/OHV) - Die ungerechtfertigte AK-Kritik an Arbeits-und Zahlungsbedingungen im Tourismus macht nicht nur fälschlicherweise die Branche schlecht, sondern vergleicht Äpfel mit Birnen. Der Versuch, über Lohnsteuerabgaben Schlussfolgerungen auf touristische Löhne zu ziehen, geht an der Wirklichkeit vorbei.

"Die Arbeiterkammer soll sich bitte der Realität stellen und nicht mit falschen Pauschalisierungen Unwahrheiten verbreiten", fordert Sepp Schellhorn, Präsident der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV). Die Stundenlöhne in der Top-Hotellerie liegen weit über jenen der Gastronomie: Wie eine aktuelle Auswertung von www.lohnbenchmark.at beweist, stieg das Gehaltsniveau im Qualitätstourismus mehr als doppelt so stark wie die Inflation, mit gleichzeitigem Rückgang der Arbeitszeit. Partie-Köche verdienen derzeit 2.234 Euro (+14 %) und Chefs de Rang 2.037 Euro (+7,6 %) -das müssen andere Branchen erst nachmachen.

Wahres Problem: Lohnnebenkosten

"Jeder Unternehmer ist dazu angehalten wirtschaftlich zu agieren -die wahre Problematik sind die enormen Lohnnebenkosten. Diese schaden nicht nur den Unternehmen, sondern auch den dort Beschäftigten", so Walter Veit, Vorsitzender der ÖHV Salzburg. Von einer Senkung würden alle profitieren. "Ziel sollte es sein, dass am Ende des Tages mehr Netto bei weniger Brutto herausschaut und somit die Mitarbeiter mehr Geld zur Verfügung haben", fassen Schellhorn und Veit unisono zusammen.

Die Arbeiterkammer solle lieber konstruktiv an Verbesserungen mitwirken, als unnütze Rundumschläge auszuteilen. "Ich lade die Damen und Herren der Arbeiterkammer gerne dazu ein, sich gemeinsam mit uns an einen Tisch zu setzen und die Sache zu besprechen", so Schellhorn abschließend.

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Sepp Schellhorn, ÖHV Präsident
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Ing. Walter Veit, Vorsitzender der ÖHV Salzburg
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