ÖHV: Schleichende Entwertung des ÖW-Budgets stoppen!

Unschlagbarer Return on Investment: 44 Cent Werbekosten bringen 112 Euro Einnahmen je Nacht

Wien (TP/OTS) - Vertagt wurden im Tourismusausschuss die Anträge von FPÖ und Grünen zur notwendigen Erhöhung des ÖW-Budgets. Noch können die Hotels die Kürzungen kompensieren, doch die ÖHV warnt davor, die Tourismuswerbung auszuhungern.

Das Budget der Österreich Werbung (ÖW) wurde seit mehr als zehn Jahren weder inflationsangepasst, geschweige denn erhöht. Die Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV) fordert deshalb die dringend notwendige Aufstockung der ÖW-Finanzmittel um 10 Mio. Euro pro Jahr, um die Versäumnisse der vergangenen Jahre zumindest teilweise wettzumachen. "Die schleichende Entwertung des ÖW-Budgets hinterlässt deutliche Spuren. Wie der Tourismusbericht des Wirtschaftsministeriums bestätigt, gehen die Einnahmen der heimischen Tourismusbetriebe seit Jahren zurück. Das wird sich mittelfristig auch in der Beschäftigung bemerkbar machen", fordern Peter Peer und Sepp Schellhorn, die Präsidenten der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), die längst überfällige Aufstockung des Budgets der Österreich Werbung.

ÖHV: Handeln, bevor Betrieben der Atem ausgeht

Noch zeichnet sich die Branche als krisensicherer Arbeitsplatzgarant aus: Mit durchschnittlich 192.312 Mitarbeitern verzeichnete die Tourismus- und Freizeitwirtschaft 2012 einen neuen Höchststand. "Noch können die Betriebe die Ausfälle durch erhöhte Werbeausgaben kompensieren. Angesichts der steigenden Lohn- und Steuerkosten geht den Betrieben aber schön langsam der Atem aus. Ein Umdenken ist überfällig", erklären Peer und Schellhorn. Das beste Argumente dafür ist der hohe Return on Investment: "Die ÖW holt aus dem Budget das Maximum heraus: 44 ÖW-Cent bringen eine Nächtigung. Pro Nacht gibt ein Gast 112 Euro aus. So eine Rendite gibt es in keiner anderen Branche", so die Präsidenten.

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Die ÖHV gestaltet als freiwillige und parteiunabhängige Interessenvertretung der führenden Hotellerie durch Lobbying die Rahmenbedingungen für modernes Unternehmertum. Mehr als 1.200 Mitgliedsbetriebe nutzen operative Dienstleistungen in Marketing und Weiterbildung genauso wie ihren Vorsprung durch Innovation und Vernetzung. Mit rund 152.000 Betten - das entspricht zwei Drittel der Kapazität in der 4- bis 5-Sterne-Superior-Hotellerie - und mehr als 40.000 Mitarbeitern erwirtschaften die ÖHV-Mitglieder einen Gesamtumsatz von rund 3 Mrd. Euro. Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft generierte als Österreichs Wirtschaftsmotor 2011 über direkte und indirekte Wertschöpfung 14,6 % des BIP und jeden 5. Vollarbeitsplatz

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Peter Peer, ÖHV-Präsident
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Sepp Schellhorn, ÖHV-Präsident
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