Mitterlehner zur Ski-WM: "Mit dem Tourismus steht der erste Gewinner jetzt schon fest"

Tourismusminister zum Start der Ski-Weltmeisterschaften in Schladming - Österreich-Tourismus erwirtschaftet Wertschöpfung von 22,8 Milliarden Euro und sichert 330.000 Arbeitsplätze

Wien (TP/OTS) - Nach der Rekordbilanz 2012 mit 131 Millionen Nächtigungen und 36 Millionen Gästen steht mit der Ski-WM in Schladming das nächste große Tourismusereignis vor der Tür. Bis zum 17. Februar gehen die besten Skifahrerinnen und Skifahrer auf Medaillenjagd, rund 400.000 Besucher und mehr als 3.000 Medienvertreter aus aller Welt werden erwartet. "Mit dem Tourismus steht der erste Gewinner der Ski-WM jetzt schon fest. Vom weltweiten Werbeeffekt profitiert die gesamte Tourismusmarke Österreich", sagt Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhold Mitterlehner.

Eine vom Wirtschaftsministerium beauftragte Studie zeigt die positiven wirtschaftlichen Auswirkungen der Veranstaltung: Neben dem Imagegewinn bringt die WM der Region Dachstein-Tauern laut der Studie jährlich 44.000 zusätzliche Gäste, allein im Tourismus sechs Millionen Euro jährlich mehr Umsatz sowie 4,3 Millionen Euro zusätzliche Wertschöpfung pro Jahr.

"Aus touristischer Sicht geht es in erster Linie darum, weltweite Aufmerksamkeit auf die Region Schladming, die Steiermark und Österreich zu richten und die Position als Tourismusdestination und führendes Wintersportland langfristig zu stärken", betont Mitterlehner. Im Rahmen der Ski-WM soll Österreich nicht nur als reines Ski-Land, sondern gerade auch als Wintererlebnisland präsentiert werden. "Obwohl Österreich schon jetzt mit rund 50 Prozent Marktanteil Wintersportland Nummer eins in Europa ist, werden mit der Ski-WM neue Zielgruppen erreicht und neue Märkte erschlossen, in denen Skifahren keine so große Tradition hat. Urlaub in Österreich ist gerade auch abseits der Piste attraktiv", so Mitterlehner.

Aktuelle Analyse zeigt Wirtschafts- und Beschäftigungseffekte

Schon jetzt ist der heimische Tourismus eine wesentliche Säule der Volkswirtschaft, wie eine aktuelle Analyse des Wifo und der Statistik Austria im Auftrag des Wirtschaftsministeriums zeigt. Demnach erwirtschaftete der Tourismus allein im Vorjahr 22,8 Milliarden Euro direkte und indirekte Wertschöpfung, das entspricht 7,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Das wirkt sich auch am Arbeitsmarkt positiv aus. Im Jahr 2011 waren fast zehn Prozent der Beschäftigten dem Tourismus im weiteren Sinne zuzurechnen - das sind über 330.000 Vollzeitäquivalente. "Als Arbeitgeber ist der Tourismus gerade in strukturschwächeren Regionen nicht zu ersetzen", betont Mitterlehner abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Mag. Volker Hollenstein
Stellvertretender Pressesprecher des Bundesministers
Tel.: +43 1 711 00-5193 / Mobil: +43 664 501 31 58
volker.hollenstein@bmwfj.gv.at
www.bmwfj.gv.at

TP-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.TOURISMUSPRESSE.AT | TMP0001