Mitterlehner: "Rekord bei deutschen Urlaubern"

Tourismusminister: 11,4 Millionen Gäste und 49,6 Millionen Nächtigungen - "Es wird weder am Urlaub gespart, noch im Urlaub"

Berlin (OTS/BMWFJ) - Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhold Mitterlehner betonte am Mittwoch in Berlin anlässlich der Eröffnung der ITB die Bedeutung der deutschen Gäste für den österreichischen Tourismus. "Noch nie haben so viele Deutsche bei uns Urlaub gemacht wie im Vorjahr. Auch bei den Nächtigungen haben wir eine Trendwende erreicht", sagte Mitterlehner. Mit mehr als 11,4 Millionen Ankünften gab es einen Anstieg um 4,4 Prozent. Bei den Nächtigungen waren es mit 49,6 Millionen um 4,7 Prozent mehr. "Das zeigt, dass unsere Tourismusstrategie und die Marktbearbeitung richtig sind. Auch heuer wird sich die steigende Tendenz fortsetzen. Die Deutschen wollen zudem wieder mehr Geld für Reisen ausgeben", so Mitterlehner. Diese Entwicklung sei deshalb so wichtig, weil 38 Prozent aller Nächtigungen und mehr als die Hälfte aller Nächtigungen von ausländischen Gästen von Deutschen stammen.

Im Vorjahr unternahmen deutsche Gäste 3,4 Millionen Kurzreisen nach Österreich. Das ist ein Plus von mehr als zehn Prozent. Wie die Deutsche Reiseanalyse der Forschungsgesellschaft Urlaub und Reisen (FUR) ergab, wird Österreich auch heuer bei den Deutschen wieder das beliebteste Kurzreiseziel im Ausland sein. Das ist unter anderem auf die günstig fallenden Feiertage zurück zu führen. Der Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober fällt zum Beispiel auf einen Donnerstag. Ihren Haupturlaub verbrachten im Vorjahr 3,8 Millionen Deutsche in Österreich, um etwa sechs Prozent mehr als 2011. Damit sind wir in dieser Kategorie die viertbeliebteste Destination im Ausland. Auch das sollte laut Deutscher Reiseanalyse heuer so bleiben.

Mit Rekorden bei den Ankünften (36,2 Millionen, plus 4,4 Prozent) und bei den Nächtigungen (131 Millionen, plus vier Prozent), sowie einem Zuwachs bei den Umsätzen um 3,4 Prozent auf 23,3 Milliarden Euro war der Tourismus auch im Vorjahr wieder eine wesentliche Konjunkturstütze. "Es wird weder am Urlaub gespart, noch im Urlaub", verdeutlichte Mitterlehner. "Der Urlaub ist krisenresistent und hat im Vorjahr mit 7,4 Prozent an der gesamten Wertschöpfung einen höheren Anteil am Bruttoinlandspunkt als 2011." Für heuer ist Mitterlehner vorsichtig optimistisch. "Der Tourismus läuft. Aber wenn wir beim Niveau des Vorjahres liegen, sind wir schon gut. Denn rundherum sind wichtige Märkte für den heimischen Tourismus, zum Beispiel Italien, in der Rezession", so der Tourismusminister abschließend.

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