Ausbildung gegen den Lawinennotfall

Alpenverein schließt Wissenslücken bei Tourengehern und Freeridern

Innsbruck (TP/OTS) - Die Hälfte aller Wintersportler, die im freien Gelände unterwegs sind, weiß laut einer gestern veröffentlichten Studie nicht über die Lawinenwarnstufen Bescheid. Der Oesterreichische Alpenverein (OeAV) kämpft intensiv gegen diese Wissenslücken an und ist seit Generationen Anlaufstelle für jene Sportler, die für eigenverantwortliche Fahrten abseits der Piste gerüstet sein möchten. In professionellen Skitouren- und Lawinenkursen erlernen sowohl routinierte Tourengeher als auch jugendliche Freerider den richtigen Umgang mit alpinen Gefahren, um risikobewusst und selbstständig im Gelände unterwegs zu sein.

Stop or Go? Mit Erfahrung Notsituationen vermeiden

"Der wichtigste Schritt ist, es gar nicht erst zum Notfall kommen zu lassen. Ein professioneller Skitouren- oder Lawinenkurs ist die Grundlage dafür, dass die Tourengeher und Freerider die Risiken schon einschätzen können, bevor etwas passiert. Sie lernen also, anhand des Lawinenlageberichts und der Situation vor Ort eine eigenverantwortliche 'Stop-or-Go'-Entscheidung zu treffen. Und das ist absolute Voraussetzung für ein sicheres Erlebnis", betont Alpenvereinspräsident Andreas Ermacora. OeAV-Lawinenexperte Michael Larcher fügt hinzu: "Die Notfallausrüstung ist ein Muss, allerdings keine Garantie, einen Lawinenabgang zu überleben. Der richtige Umgang damit muss auch gelernt sein."

Alpenverein als Kompetenzträger: Fast 1.000 Lawinenkurse pro Saison

Grundwissen und Risikostrategien für Abfahrten im freien Gelände vermitteln qualifizierte Ausbilder bei fast 1.000 Lawinenkursen jährlich in den Alpenvereinssektionen vor Ort und in der Alpenverein-Bergsteigerschule (www.alpenverein-akademie.at). Speziell für Freerider bietet der Alpenverein das umfangreiche Programm risk'n'fun (http://www.risk-fun.com). Bei den fünftägigen Basiskursen lernen junge Freerider unter dem Motto "wahrnehmen - beurteilen -entscheiden" von Profis, wie man zu einer soliden Entscheidung für oder gegen eine Abfahrt im freien Gelände kommt. Ziel des risk'n'fun-Programms ist es, den Jugendlichen das grundlegende Know-how zu vermitteln und gleichzeitig ihre Eigenverantwortung zu fördern.

Weiteres Bildmaterial unter http://www.alpenverein.at/presse.

Facts

Der Alpenverein ist mit 450.000 Mitgliedern der größte Bergsportverein Österreichs und hinter dem Deutschen Alpenverein der zweitgrößte Alpinverband weltweit. 2012 feierte der Alpenverein sein 150-jähriges Jubiläum.

  • Größter alpiner Verein und größte Jugendorganisation Österreichs
  • 195 Sektionen
  • 22.000 Mitarbeiter/innen und Funktionär/innen
  • Anwalt der Alpen und gesetzlich anerkannte Umwelt-Organisation
  • 236 Schutzhütten und 13.000 Schlafplätze
  • Mehr als 200 Kletteranlagen

Rückfragen & Kontakt:

Oesterreichischer Alpenverein - Referat Bergsport
Mag. Michael Larcher
Olympiastraße 37
A-6020 Innsbruck
Mobil: +43 (0)664 8556423
michael.larcher@alpenverein.at
http://www.alpenverein.at

Österreichische Alpenvereinsjugend - risk'n'fun
Mag. Dani Tollinger
Mobil: +43 (0)664 8556433
dani@spocus.com
http://www.risk-fun.com

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