ÖHV begrüßt ÖW-Kampagne: Richtiger Zeitpunkt für Österreich-Offensive

Wien (TP/OTS) - Urlaubsentscheidungen fallen immer kurzfristiger. Die neue Kampagne der Österreich Werbung trifft genau den Nerv der Zeit.

"Die Kampagne ist großartig: Wir erreichen damit die Spätbucher, die werden immer mehr. Wir legen den Fokus auf die Schönheit Österreichs. Vor allem aber: Dieser kleine Teil des großen Konjunkturpakets wird der einzige sein, der neue Arbeitsplätze schafft", erklären Michaela Reitterer und Mag. Gregor Hoch, die Präsidenten der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV).

Österreich-Urlaub: Katalysator für Arbeitsplätze und Steuern

Im Vergleich zu den Fördermilliarden für Banken und Industrie seien die 500.000 Euro zwar "ausnehmend gering", würden aber ein Vielfaches hereinspielen, erklärt Hoch: "Der Vorteil ist, dass das Geld in eine lebendige, pulsierende Branche fließt, die immer mehr Menschen beschäftigt anstatt am Fördertropf zu hängen und Arbeitsplätze abzubauen." Österreich-Urlaub ist ein Katalysator für Arbeitsplätze und Steuereinnahmen.

Tourismuswerbung schafft garantierten Mehrwert

"Ein Einmaleffekt mit nachhaltig positiven Auswirkungen", begrüßt Reitterer die Entscheidung von Tourismusminister Dr. Reinhold Mitterlehner, nach 2009 der Österreich Werbung wieder ein Sonderbudget zur Verfügung zu stellen und wünscht sich hier "im Interesse von Branche und Standort eine kontinuierliche Erhöhung." Die Hotellerie zeichnet sich im Branchenvergleich durch hohe Ausgaben für Mitarbeiter und überdurchschnittlich viele Investitionsaufträge an das regionale Gewerbe aus.

Ungewohnter Anblick in Tourismusorten: Wo sind die Baukräne?

Laut ÖHV-Umfrage sind Hoteliers derzeit vorsichtig: "Die Preise steigen kaum, Steuern, Abgaben und Gebühren dagegen massiv. Das wirkt sich aus", verweist Hoch auf den Druck der öffentlichen Hand. Da muss bei Investitionen gespart werden: "Vor ein paar Jahren waren die Tourismusorte voller Baukräne. Jetzt sehen sie kaum welche. Schön fürs Auge, schlecht für die Wirtschaft", verweist Hoch auf die auffälligsten Auswirkungen des hohen Abgabendrucks. Anstatt das Übel an der Wurzel zu packen, werden aber wieder nur Symptome behandelt, verweist er auf Fördermillionen für marode Betriebe statt weniger Belastungen und mehr Wettbewerb: "Der Staat kann Arbeitsplätze nur auf Kosten der Unternehmen retten. Gescheiter wäre, sie welche schaffen zu lassen", fordern die ÖHV-Präsidenten einen stärkeren Fokus auf Dienstleistung und Realwirtschaft.

Erfolgreiche Interessenvertretung für Österreichs Tourismus

Die ÖHV gestaltet seit 60 Jahren als freiwillige parteiunabhängige Interessenvertretung der führenden Hotellerie durch Lobbying die Rahmenbedingungen für modernes Unternehmertum. Mehr als 1.200 Mitgliedsbetriebe nutzen operative Dienstleistungen in Marketing und Weiterbildung genauso wie ihren Vorsprung durch Innovation und Vernetzung. Mit rund 152.000 Betten - das entspricht zwei Drittel der Kapazität in der 4- bis 5-Sterne-Superior-Hotellerie - und mehr als 40.000 Mitarbeitern erwirtschaften die ÖHV-Mitglieder einen Gesamtumsatz von rund 3 Mrd. Euro. Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft generierte als Österreichs Wirtschaftsmotor 2012 über direkte und indirekte Wertschöpfung 15 % des BIP und jeden 5. Vollarbeitsplatz.

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