WKÖ-Schenner zu AK-Kaske: Stopp mit dem Wahlkampfgetöse

Beschäftigungsplus von 1,6 Prozent im Juli 2013 beweist: Tourismus ist und bleibt Job-Motor in Österreich

Wien (TP/OTS) - "Wir lassen uns nicht durch politisch motivierte Rundumschläge im Wahlkampf unsere Tourismusbranche schlechtreden", kommentiert Hans Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die Vorwürfe, die heute Dienstag anlässlich einer Pressekonferenz der Arbeiterkammer (AK) erhoben wurden.

Die aktuellen Beschäftigungs-Zahlen von Juli belegen deutlich die dynamische Entwicklung des touristischen Arbeitsmarktes. Demnach verzeichnete die Gastronomie und Hotellerie im Juli 2013 ein Plus von rund 3.400 Beschäftigungsverhältnissen oder 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Mit in Summe 216.420 Beschäftigten im Hotel- und Gastgewerbe wurde damit ein neuer Rekordwert erzielt. "Mit einem hat AK-Präsident Kaske also recht: der Tourismus ist ein Beschäftigungs-und Job-Motor. Alles andere fällt in die Kategorie Wahlkampfgetöse", betont Schenner als Sprecher von 90.000 heimischen Tourismusbetrieben. Zudem seit der Tourismus keine Fluchtbranche sondern vielmehr eine Branche sei, die gute Einstiegsmöglichkeiten biete, so Schenner weiter. "Die Kritik Kaskes an Vertretern der Wirtschaft, die Defizite des Standortes konkret anzusprechen, konterkariert Kaske mit dem eigenen ständigen Schlechtreden der Tourismusbranche. Das ist nicht wirklich ernst zunehmen", moniert Schenner.

Auch dass die aktuell erhobenen Zufriedenheitswerte beim Reinigungspersonal - im Gegensatz zu in anderen Bereichen beschäftigten Mitarbeitern im Tourismus - am schlechtesten ausfallen, wundert Schenner nicht: "Das liegt daran, dass die Gewerkschaft seit Jahren Ausbildungsinitiativen - besonders für neue Lehrberufe wie "Housekeeping" oder "Rezeptionist"- blockiert."

Schenner abschließend: "Es liegt also der Verdacht nahe, dass hier nicht die Sorge um eine Branche und ihre Beschäftigten im Vordergrund steht, sondern dass letztendlich die für Österreich so wichtige Tourismuswirtschaft vor den politische Karren gespannt wird."

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