Hörl: Im Westen die Besten!

Tirols Seilbahnen sind für 80% der Wintergäste das Kriterium für deren Urlaubsentscheidung.

St.Anton a.A. (TP/OTS) - Fachgruppenobmann Hörl unterstrich beim heurigen Seilbahntag in St.Anton die Leistungsfähigkeit und Investitionskraft der heimischen Seilbahnen, die allein 2012 mehr als 225 Millionen investiert haben

Beim diesjährigen Tiroler Seilbahntag sind heute vormittag über 250 Brancheninsider in den WM-Saal nach St.Anton gekommen und der Einladung des zuständigen Fachgruppenobmanns NR Franz Hörl gefolgt. Seitens der Landespolitik waren neben Landeshauptmann und Tourismusreferent Günther Platter auch Naturschutzreferentin Ingrid Felipe und Raumordnungslandesrat Johannes Tratter in St. Anton. Dabei wurde von allen Regierungsmitgliedern betont, dass erschlossene Tourismusräume für Tirol essentiell sind, es sinnvolle Weiterentwicklungen braucht, andererseits aber auch Grenzen einzuhalten sind. LH Platter zeigte sich dabei besonders stolz auf die Entwicklung der von Ihm angeregten SnowCard.

Für Fachgruppenobmann Franz Hörl galt es, zum einen Rückschau auf ein erneut investitionsstarkes Jahr 2012 zu halten, in dem von den heimischen Seilbahnbetrieben 225 Millionen in Ausbau und Erneuerung gesteckt wurden. Franz Hörl stellte beim Seilbahntag aber auch fest, dass die notwendige Weiterentwicklung und Qualitätssteigerung aktuell von vielen Seiten behindert und verzögert wird. "Natürlich sind die Tiroler Seilbahnen die Zugpferde der Tiroler Tourismuswirtschaft, auch wenn ein paar Maulhelden versuchen, unsere Erfolge und unsere Ziele schlecht zu reden."

Besonders die Versuche, gegen Tirol ein Vertragsverletzungsverfahren in Brüssel anzustrengen, ärgern Fachgruppenobmann Hörl: "Viele meiner Kollegen und auch ich können es nicht verstehen, dass es in Tirol Unterstützer für eine Klage der EU gegen Tirol gibt. Wir sind der Meinung, dass in Tirol durch die derzeitige Ausweisung von 14,5 % der Landesfläche (1836,46 km2) an Natura 2000-Gebieten keine weiteren Nachmeldungen mehr notwendig sind!"

Endlich Fakten und Handlungen forderte der Seilbahn-Obmann was lange diskutierte Verbindungen und Zusammenschlüsse von Skigebieten betrifft: "Ich denke da an das Pitztal, bei dem eine sinnvolle Anbindung an das Ötztal möglich sein muss. Aber auch hier im Arlberggebiet gibt es richtungsweisende Aktivitäten, die zu begrüßen sind. Dass es den Zusammenhalt braucht, beweisen uns auch elf Bürgermeister, zwei Tourismusverbände und drei leidgeprüfte Unternehmen im Zentralraum zwischen Mutters und Neustift. Trotz vieler Unkenrufe sind die Reihen in Sachen Brückenschlag geschlossen geblieben. Wenn Innsbruck wirklich die Hauptstadt der Alpen bleiben will und das Stubai den Anschluss nicht verlieren soll, dann müssen auch in Sachen Brückenschlag die Signalanlagen von Rot auf Grün umgeschaltet werden."

Hörl lobte seine Branchenkollegen für die Investitionen in Sicherheit und Pistenrettung und erteilte Versuchen von externen Rettungsgesellschaften, in Tiroler Skigebieten Fuß zu fassen, eine klare Absage: "Wir wollen es uns und unseren Gästen ersparen, wenn da plötzlich umsatzorientierte externe Rettungsorganisationen herumwursteln. Bergrettung und Pistenretter sind die wahren Profis." Neben Franz Hörl referierte der Innsbrucker Anwalt und Verfahrensexperte Dr.MMAG. Eduard Wallnöfer über aktuelle Entwicklungen des österreichischen Umweltrechts und deren Auswirkungen auf Infrastrukturprojekte.

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FG-Obmann NR Franz Hörl
Tel.: +43 (0)676 6135216
franz.hoerl@gaspingerhof.at

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