"Ökofreaks" Zotter, Gutmann und Staudinger beraten Spitzenmanager

Neue "Gesellschaft für Beziehungsethik" will Know-how von alternativen Unternehmern wie Josef Zotter, Johannes Gutmann und Heini Staudinger gesellschaftsfähig machen

Wien (TP/OTS) - Führungskräfte können künftig von alternativen Unternehmern wie dem Schokoladenhersteller Josef Zotter, "Sonnentor"-Chef Johannes Gutmann oder dem Schuhfabrikanten und Finanzrebellen Heini Staudinger lernen. Dafür sorgt die neu gegründete "Gesellschaft für Beziehungsethik". Sie bringt Unternehmer und Manager mit den sogenannten "Ökofreaks" der Wirtschaft in Kontakt, um so deren Know-how gesellschaftsfähig zu machen.

"Im Leben geht es immer um Beziehungen, in der Wirtschaft ebenso wie privat. Doch genau hier besteht ein eklatanter Mangel. Platz hat im Geschäftsleben derzeit nur, was zweckmäßig ist und dem Tagesgeschäft dient", sagt Robert Rogner, Vorstand der Gesellschaft, der für das Vorhaben alle Funktionen in der familieneigenen Rogner-Gruppe zurück gelegt hat. Eine Haltung, die unter dem Druck zu immer schnellerem Wachstum entstanden sei und Unternehmen allmählich ausgehöhlt habe. Rogner: "Die alternativen Unternehmer, die bei dem Projekt an Bord sind, wissen das und können zeigen, wie es besser geht. Denn Firmengründer wie Zotter oder Staudinger haben neue Ansätze für die Beziehungen zu Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und Geldgebern, sowie zur Gesellschaft insgesamt und zur Natur gefunden. Diese Ansätze haben sie selbst erfolgreich gemacht und sind geeignet, andere Unternehmer und Führungskräfte zu inspirieren."

Umsatzstarke Weltverbesserer

Der Bedarf an dieser Art der Inspiration steigt, meint Rogner. "Selbst erfolgreiche Unternehmer und Führungskräfte der traditionellen Wirtschaft spüren, dass etwas fehlt, und dass es so wie bisher nicht weitergehen kann. Mit esoterischen Konzepten aus der Ecke der Weltverbesserer können sie als Menschen, die Ergebnisse liefern müssen, naturgemäß wenig anfangen. Von alternativen Unternehmern, die einige dieser Konzepte schon praxistauglich gemacht haben, können sie hingegen lernen, wie sie noch erfolgreicher werden, und das langfristig und nachhaltig."

Der Know-how-Transfer sieht dann so aus: Die Teilnehmer kommen am Abend an. Nach dem Frühstück des zweiten Tages steht die Theorie am Programm. Nach einem gemeinsamen Mittagessen mit dem Unternehmer und den Mitarbeitern erforschen die Teilnehmer in Themengruppen das Unternehmen. Schließlich präsentieren die Gruppen ihre Ergebnisse. Es folgt eine Reflexion des Gehörten und Erlebten mit dem Unternehmer. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden dann in den eigenen Betrieb mitgenommen. Mit an Bord ist neben den drei genannten Unternehmen auch das wirtschaftlich Erfolgreiche Kloster Gut Aich.

Rogner sieht das ungewöhnliche Fortbildungsangebot als lehrreichen Abenteuerurlaub für Manager: "Es geht darum, die tägliche Routine und die vertrauten Rollen hinter sich zu lassen und ein Unternehmen, das völlig anders tickt als der Rest der Wirtschaft, zu erleben, zu spüren und von ihm zu lernen."

Die Gesellschaft ist gemeinnützig und investiert alle erzielten Gewinne in Projekte zur Förderung der Beziehungsethik.

Rückfragen & Kontakt:

Robert Rogner
rrj@rogner.com
Mobil: 0664 211 3333

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