ÖHV-Jandl: Burgenland als Vorbild für neue Politik und wettbewerbsfähige Tourismusorganisation

Wien (TP/OTS) - ÖHV (Wien): Der von ÖHV-Vizepräsident initiierte Diskussionsprozess rund um das burgenländische Tourismusgesetz habe seine Zeit gedauert. Jetzt, wo man sich auf einen Modus geeinigt hat, sollen die Reformschritte rasch umgesetzt werden. Wer die Umsetzung blockiert, nehme sich selbst aus dem Prozess.

Die Nächtigungsrückgänge kosten das Burgenland Wertschöpfung und Arbeitsplätze. "Wenn wir auf dem Markt stärker präsent sein wollen, brauchen wir eine wettbewerbsfähige Struktur. Das ist allen Beteiligten klar", verweist KommR Bert Jandl, Vizepräsident der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), auf die Reaktionen der Politik auf die Forderungen aus der Branche. Die vereinbarten Reformschritte sollten jetzt rasch umgesetzt werden: "Kein Gast wartet mit der Buchung darauf, dass das Burgenland seine Tourismusorganisation reformiert. Wir müssen uns als Destination besser ins Schaufenster stellen. Sonst verlieren wir weiter unwiederbringliche Nächtigungen."

Engagiertes Programm für Burgenland Tourismus

Jandl hat - da er die Usancen auf dem touristischen Weltmarkt aus seiner internationalen Tätigkeit in einem großen Konzern kennt - den Reformprozess initiiert und sich von Beginn weg intensiv eingebracht. Maßgeblich sei eine effizientere Organisation, eine Dachmarke, mit der das Burgenland bei den Gästen reüssieren kann: "Das Angebot passt, aber bei der Vermarktung ist uns unsere kleinteilige Struktur im Weg. Wir brauchen Rahmenbedingungen, unter denen wir mit neuen Ideen und Engagement Geschäft ins Land holen können", erklärt Jandl. Der Nächtigungsrückgang könne nicht mehr schöngeredet werden, notwendig seien Maßnahmen dagegen: "Die Schritte sind bereits eingeleitet. Jetzt müssen wir sie rasch umsetzen, bevor wir weiter Nächtigungen, Marktanteile und Wertschöpfung verlieren. Das können wir uns mitten in der Krise nicht leisten", appelliert Jandl an alle Beteiligten, sich auf die Umsetzung zu konzentrieren: "Nachbessern können wir immer noch. Jetzt müssen wir unsere Wettbewerbsfähigkeit so rasch wie möglich wieder verbessern."

Der Tourismus ist DER Jobmotor in Österreich

Die ÖHV vertritt als unabhängige Interessenvertretung mehr als 1.200 Betriebe. Ihre Mitglieder sind die Top-Betriebe im heimischen Tourismus - sie sind es, die im Land Arbeitsplätze schaffen. In den vergangenen zehn Jahren sind die Arbeitsplätze im Tourismus um mehr als 25 % gestiegen, in der Gesamtwirtschaft nur um 10 %. Der Erfolg fußt auf dem hochqualitativen Angebot, das Gäste aus aller Welt in Anspruch nehmen. Diese Tourismusexporte retten Jahr für Jahr die Leistungsbilanz und gleichen den negativen Saldo im Güterexport aus. Um das weiter gewährleisten zu können, brauchen die Tourismusbetriebe aber Rahmenbedingungen, unter denen sie arbeiten und Arbeitsplätze schaffen können. Dafür setzt sich die ÖHV ein. Österreichweit beschäftigen die Tourismusbetriebe 230.000 Mitarbeiter. Mit rund 160.000 Betten repräsentieren die ÖHV-Betriebe rund zwei Drittel der 4- und 5-Sterne-Betten in Österreich. Pro Jahr erwirtschaften sie ÖHV-Betriebe etwa 3 Mrd. Euro, alle Tourismus- und Freizeitbetriebe zusammen 15 % des Bruttoinlandsprodukts.

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