ÖHV-Veit: Hotellerie setzt auf beliebte Publikumsmagneten und funktionierende Verkehrskonzepte

Gästemagneten, die Geld bringen

Salzburg (TP/OTS) - ÖHV-Vizepräsident Walter Veit fordert von der Salzburger Stadtpolitik Konzepte mit mehr Substanz und längerer Halbwertszeit.

"Über Nächtigungsrekorde und neue Hotels jubelt die Stadtpolitik gerne. Aber für die Angebotsentwicklung hat sie kein Konzept", kritisiert Walter Veit, Vizepräsident der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV). Jeder Standort-Vorschlag für das "Sound of Music"-Museum - wie aktuell die Integration ins Salzburg Museum -wird abgeschmettert, bevor er noch geprüft ist. Dabei ist "Sound of Music" nicht zu unterschätzen: Viele Gäste aus Fernmärkten kennen Salzburg aus dem Publikumshit, sie geben mit 250 Euro pro Tag ein Vielfaches anderer Gäste aus.

Konzentration auf Branchen, die Jobs bringen

"So unprofessionelle Entscheidungsprozesse schaden dem Image und der Wirtschaft. Das muss ein Ende haben", fordert Veit. Der Tourismus sei ausschlaggebend für die Entwicklung der Wirtschaft. Das "Sound of Music"-Museum würde sich rasch rentieren, wie die "Sound of Music"-Rundfahrten zeigen: Da entstehen Jobs. "Und gleichzeitig schließt wieder ein Industriebetrieb, werden Sozialplänen gebraucht. Andererseits sperrt ein Hotel nach dem anderen auf. Dass man da nicht das Angebot für die Gäste ausweitet, ist doch fahrlässig", beanstandet Veit diese Lücke in der Standortpolitik.

Festspielreife Farce: Verkehrspolitik

Genauso planlos agiert die Stadt in der Verkehrspolitik, wie die Debatte um die Mönchsberggarage einmal mehr zeigt. "Im Mai setzt man sich wieder hektisch zusammen, im Juni präsentiert man eine halbherzige Lösung, die im Juli und im August nicht funktioniert und im September vertröstet man wieder aufs nächste Jahr. Diese Farce ist festspielreif", ärgert sich der Branchensprecher. Er fordert ein Gesamtkonzept, mit dem die Einheimischen leben können, das die Gäste nicht verunsichert und die Belebung der Altstadt umfasst. So eine Lösung könnten nur unabhängige Experten ausarbeiten, die ohne Tabus diskutieren müssten.

Erfolgreicher Branchenvertreter: die ÖHV

Die ÖHV vertritt als unabhängige Interessenvertretung mehr als 1.250 Betriebe, davon 240 in Salzburg - ein neuer Rekord. Mit rund 160.000 Betten repräsentieren ihre Mitglieder rund zwei Drittel der 4- und 5-Sterne-Betten Österreichs.

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