ÖHV-Jandl: Verzögerungen kosten Nächtigungen und Arbeitsplätze

Heiße Debatte um Tourismusgesetz

Wien (TP/OTS) - Um die Nächtigungsrückgange im Burgenland zu stoppen fordert ÖHV-Vizepräsident Bert Jandl mehr Tempo und Transparenz bei der Novellierung des Tourismusgesetzes und gemeinsame Anstrengungen. Die Branche brauche eine Struktur, die Nächtigungen bringt und nicht Substanz kostet.

Führende Hoteliers, Vertreter der Wirtschaft und Branchenkenner haben auf Initiative der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) gemeinsam mit den politischen Vertretern des Landes Eckpunkte für die Novellierung des Tourismusgesetzes ausgearbeitet. Das Konzept und die Strategie werden mehrheitlich von allen gutgeheißen und sind kurz vor der Fertigstellung. Nächtigungsrückgänge im Jahr 2013 vor allem in der 2- und 3-Stern-Hotelkategorie führen nun zu heftigen Debatten über das Inkrafttreten des erarbeiteten Tourismusgesetzes. Bert Jandl, der selbst mit der Vila Vita Pannonia in Pamhagen für viele Arbeitsplätze in der Region sorgt und als ÖHV-Vizepräsident die führenden Hotels im Burgenland vertritt, setzt sich ebenso für eine rasche Umsetzung ein und fordert mehr Tempo: "Da muss etwas weitergehen."

Jandls Ziel: Gemeinsam für den Tourismus

Den Ärger der Kollegen versteht er. Mit jedem Monat nimmt der Druck zu, denn die Nächtigungsrückgänge kommen der ganzen Branche teuer, kosten dem Land Image und letztendlich gehen dadurch auch Arbeitsplätze verloren. Das ist Kritik, die ernst genommen werden muss und von allen Anstrengungen in höchstem Maße erfordert. Die Marschrichtung sei klar: 2 Destinationen, 6 regionale Tourismusverbände und 124 Ortsverbände sind zu viel für 2,2 % der österreichischen Nächtigungen. Der Marktauftritt soll gebündelt, eine wettbewerbsfähige Struktur geschaffen werden. Doppelgleisigkeiten müssen abgebaut werden, Zuständigkeiten und die Verwendung der Tourismusabgaben gehören geklärt. Schlagkräftige Destinationen und eine starke Dachmarke sind das Ziel: "Wir haben ein gemeinsames Ziel:
Das Beste herausholen für den Tourismus im Burgenland! Aber dazu heißt es anpacken!"

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