ÖHV zu Grunderwerbsteuer: Familienbetriebe sichern - sie sind das Fundament der regionalen Wirtschaft!

Ein neuer Entwurf für das Grunderwerbsteuergesetz soll verhindern, dass Familienbetriebe durch Übergaben ruiniert werden. Die ÖHV begrüßt das.

Wien (TP/OTS) - Bisher wurde die Grunderwerbsteuer nur bei Schenkungen und Erbschaften vom dreifachen Einheitswert (oder den höheren Schulden) berechnet. Laut einem jetzt vorliegenden Begutachtungsentwurf soll das künftig auch für Verkäufe innerhalb der Familie gelten. Der Steuersatz soll bei 2 Prozent für nahe Verwandte bzw. sonst 3,5 Prozent bleiben. "Wenn anstelle der befürchteten Verschärfung sogar eine Verbesserung erreicht wird, ist es eine gute Lösung", begrüßt Thomas Reisenzahn, Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), den Entwurf: "Das Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs wurde entsprechend gewürdigt. Hoffen wir, dass die Verfassungsrichter nicht auch noch in dieser Suppe ein Haar suchen und finden!"

Top-Hoteliers machen aus guten Lagen sichere Arbeitsplätze

Wie die ÖHV-Destinationsstudie 2014 zeigt, stellen erfolgreiche Tourismusdestinationen - gegen den Trend in der Gesamtwirtschaft -als letzte Arbeitgeber noch Mitarbeiter ein: "Das können heute nur mehr die besten Betriebe - und die gibt es nur in 1a-Lagen. Erst das Engagement der Hoteliers macht Top-Locations zu guten und sicheren Arbeitsplätzen. Höhere Steuern verhindern Übergaben und vernichten Arbeitsplätze", warnt Reisenzahn. Von einem Beschluss des Gesetzesentwurfs im Nationalrat geht die ÖHV aus. Doch es liegt bei den Verfassungsrichtern, ihr Okay zu dem neuen Entwurf zu geben. "Wir vertrauen auf die Experten in den Ministerien und ihre Gesetzesentwürfe. Ein Gesetz, das der VfGH zur Reparatur schickt, muss verfassungskonform wieder herauskommen", hofft Reisenzahn nicht zuletzt aus volkswirtschaftlichen Gründen darauf, dass die Übergabe von Familienbetrieben jetzt endgültig gesichert ist. Schließlich sichern sie Arbeitsplätze, Wertschöpfung und Exporte bis in die entlegensten Regionen: "Das muss auch rechtlich abgesichert sein", hält Reisenzahn fest.

Letzter Jobmotor: Tourismus

Mit einem Plus von 4.000 Arbeitsplätzen hat der Tourismus im Vorjahr mehr Jobs geschaffen als jede andere Branche. In den vergangenen zehn Jahren stieg die Zahl um 25 % (in der Gesamtwirtschaft um 10 %). Österreichweit beschäftigt der Tourismus 230.000 Mitarbeiter. Der Erfolg der Branche fußt auf dem hochqualitativen Angebot, das Gäste aus aller Welt schätzen. Dafür brauchen die Hoteliers Rahmenbedingungen, unter denen sie arbeiten können. Dafür setzt sich die ÖHV ein. Sie vertritt als unabhängige Interessenvertretung mehr als 1.250 Betriebe: ein Rekord. Mit rund 160.000 Betten haben ihre Mitglieder rund zwei Drittel der 4- und 5-Sterne-Betten Österreichs für ihre Gäste im Angebot. Pro Jahr erwirtschaften die ÖHV-Betriebe etwa 3 Mrd. Euro, alle Tourismus- und Freizeitbetriebe zusammen 15 % des Bruttoinlandsprodukts.

ÖHV-Destinationsstudie

ÖHV-Destinationsstudie und -karte 2014, 181 Seiten, großer Tabellenteil 85,- Euro exkl. USt.; für ÖHV-Mitglieder 45,- Euro exkl. USt.;
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