Zwei neue Kasinostandorte sind Tourismusbenefits für Wien

Aber: Wiener Landesgesetz für auslaufendes kleines Glückspiel gefordert

Wien (TP/OTS) - Für die Tourismusdestination Wien sind die zwei neuen Kasinos im Palais Schwarzenberg und im Prater mehr als wichtig, denn der Städtetourismuswettbewerb ist hart. "So gut wie jede europäische Stadt bietet für Touristen viele Sehenswürdigkeiten. Deshalb ist eine Bereicherung des Aktivitätenpotpourris nicht nur schön, sondern überlebensnotwendig für die Wiener Tourismuswirtschaft. Nur wer viel zu bieten hat, hat auch viele Touristen. Besonders unsere asiatischen Gäste verlangen das", so KommR Ing. Josef Bitzinger, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Wien.

Massive Investitionen in Wiener Standorte führen zur Attraktivierung der gesamten Stadt

Sowohl die Gauselmann-Gruppe, die den Kasinostandort im Palais Schwarzenberg erhielt, wie auch die Novomatic, die ihre bereits existierende Automatenspielhalle im Prater zu einem vollwertigen Kasino umbauen will, investieren in die beiden Standorte viel Geld. "Der Ausbau des Novomatic-Standortes wird das Freizeitangebot im Prater bereichern und eine attraktivere Eingangssituation in den Vergnügungspark schaffen", ist sich Bitzinger sicher.
Im Palais Schwarzenberg soll der mittlere Teil des acht Hektar großen Parks zwischen Russendenkmal und Belvedere der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Zusätzlich sind auch neue gastronomische Angebote geplant. In einem Seitenflügel des Palais soll ein Boutiquehotel entstehen. "Wir begrüßen die neuen Kasinostandorte auf das Allerherzlichste und freuen uns auf eine Attraktivierung unserer ohnehin schon sehr schönen Stadt. Denn das Kasino ist der einzige Ort in Wien, wo es heißen darf: Rien ne va plus - Nichts geht mehr", schmunzelt Bitzinger.

Wiener Landesgesetz für auslaufendes kleines Glückspiel gefordert

Mit der Vergabe dieser Casinolizenzen ist also ein wichtiger Schritt erfolgt. Die Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Wien mahnt indes einen zweiten, noch notwendigen Schritt ein: Ein Wiener Landesgesetz über Ausspielungen mit Glücksspielautomaten aufgrund des Glücksspielgesetzes. Diese nach strengsten, ordnungspolitischen Maßstäben geregelten Spiele sollen ab 2015 das mit Ende 2014 auslaufende sogenannte "kleine Glücksspiel" ersetzen. "Wir setzen uns für die Einführung des "oberösterreichischen Modells", also sowohl Spielsalons als auch Einzelaufstellung ein. Die Einzelaufstellungen sind für viele Gastronomiebetriebe überlebensnotwendig. Andernfalls droht in Wien eine "Regelungslücke", die das illegale Spiel an Automaten fördern und die Stadt Wien zudem um Einnahmen aus der Vergnügungssteuer von rund 60 Millionen Euro bringen würde, die traditionell vor allem der Kulturförderung zugute kommen", so Bitzinger.

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