WB Biach: Tourismuszonen als klare Vision für Weltstadt Wien

WK Wien Präsident Walter Ruck präsentiert moderne Ansätze für eine moderne Stadt! Weltoffene Haltung auch beim Handel zeigen. Urbefragung als historischer Paradigmenwechsel.

Wien (OTS) - "Die heute von Walter Ruck präsentierten Vorarbeiten zu den Tourismuszonen sprechen eine klare Sprache: Es ist wirtschaftlich sinnvoll und es ist machbar! Nun appellieren wir an alle Fraktionen und Sozialpartner sich konstruktiv in einen wesentlichen Entwicklungsschritt der Stadt Wien einzubringen und sich gemeinsam an einen Tisch zu setzen", zeigt sich Alexander Biach, Direktor des Wiener Wirtschaftsbundes, erfreut über die Ergebnisse der Expertengruppe zu den Tourismuszonen.

Walter Ruck, Präsident der Wiener Wirtschaftskammer, präsentierte heute die Ergebnisse der über dreimonatigen Evaluierung des Expertenkomitees, bestehend aus den Vertretern von Handel und Tourismus. Dieses Gremium sprach sich für Tourismuszonen und die Möglichkeit für den Handel dort auch am Sonntag zu öffnen aus. Auch der Wiener Wirtschaftsbund bekennt sich mit einem klaren "Ja" zu den Tourismuszonen. "Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache", erläutert Biach die Ergebnisse "zusätzliche Mehreinnahmen von 140 Mio. Euro und ein rasant steigender Nächtigungszuwachs untermauern unsere Forderung!" Biach hofft nun auf die Stadt Wien die sich bisher gegen eine Sonntagsöffnung in Tourismuszonen aussprach: "Das offizielle Wien gibt sich mit dem Life Ball, dem Songcontest und einer kulturellen Offenheit als Metropole, ermöglicht es allerdings den tausenden Touristen, Kongressteilnehmern und Besuchern nicht auch Sonntags einzukaufen, wie es in jeder anderen Weltstadt dieser Erde der Fall ist. Dies ist nicht nur widersprüchlich, es ist ökonomisch grob fahrlässig."

Biach hebt jedoch das demokratische Gespür heraus, dass Ruck im Rahmen der Gespräche mit den Fraktionen zeigte: "Walter Ruck will nicht schlauer sein, als die Mitglieder der Wirtschaftskammer. Die Urbefragung unter allen Mitgliedern der Kammer kommt einem Paradigmenwechsel gleich. Es würde einem stark mangelndem Demokratieverständnis der Fraktionen entsprechen, dieses historische Angebot abzulehnen."

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