WKO-Ennemoser begrüßt Umdenken bei Sonntagsöffnung

Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit dadurch sichergestellt - Hotellerie hofft auf baldige Umsetzung

Wien (TP/OTS) - Klaus Ennemoser, Bundes-Obmann des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), begrüßt die Kehrtwende der Wirtschaftskammer Wien hinsichtlich einer freiwilligen Sonntagsöffnung in Wiens Tourismuszonen: "Dies ist bereits ein langjähriges Anliegen der heimischen Hotellerie zur Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der Tourismusdestination Wien und Österreich. Im Vergleich zu anderen europäischen (Nachbar-)Ländern bzw. internationalen Hauptstädten, wo schon lange mit freiwilligen Öffnungszeiten eine wesentlich höhere Wertschöpfung erzielt wird, hinken wir noch stark hinterher. Wichtig ist nun, dass es zu einer baldigen und breiten Umsetzung der Sonntagsöffnung in touristisch attraktiven Gebieten kommt."

Was in vielen österreichischen Feriendestinationen bereits jahrelang Gang und Gebe war, soll nun auch für die internationale Tourismusmetropole Wien und zukünftig hoffentlich auch für andere österreichischen Städte gelten. Touristische Destinationen werden durch eine Sonntagsöffnung wesentlich attraktiver und belebt, ist Ennemoser überzeugt. In Wien wurde in den letzten Jahren enorm viel in eine gute Geschäftsinfrastruktur investiert, um die Stadt international anziehender zu gestalten, wie beispielsweise die Luxus-Shoppingmeile "Goldenes Quartier" in der Innenstadt. Um international aber auf allen Ebenen mithalten zu können, braucht es nun einen modernen Zugang bei den Öffnungszeiten. Ennemoser betont abschließend: "Mehr Gäste erhöhen die Umsätze, mehr Wertschöpfung schafft neue Arbeitsplätze. Was in der Hotellerie immer schon selbstverständlich war, scheint sich allmählich auch in anderen Branchen durchzusetzen." (ES)

Fachverband Hotellerie

Der Fachverband Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich vertritt 17.000 Beherbergungsbetriebe mit 1,05 Millionen Betten. Mit knapp 37 Millionen Ankünften und 133 Millionen Nächtigungen leistet die heimische Hotellerie einen wesentlichen Beitrag zur direkten und indirekten Wertschöpfung der Tourismus- und Freizeitwirtschaft in der Höhe von rund 46,5 Milliarden Euro. Das sind 14,8 Prozent des BIP.

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