BERG-UM-WELT - Umweltkommunikation in Wintersportgebieten - eine Herausforderung?

Alpbach/Tirol (TP/OTS) - Von 22. bis 23. September 2014 trafen sich zahlreiche Entscheidungsträger der Bergbahnindustrie und der Tourismusbranche zum Auftakt der Veranstaltungsreihe BERG-UM-WELT in Alpbach/Tirol (AT). Dabei gelang dem Initiator - der Stiftung "pro natura pro ski" in Zusammenarbeit mit der Universität für Bodenkultur und der Standortagentur Tirol - ein Brückenschlag zwischen angewandter Forschung und Praxis zum Thema Umweltkommunikation in Wintersportgebieten.

"Umweltfreundlich, nachhaltig, grün, CO2-neutral" mit diesen Begriffen wird im Tourismus immer häufiger geworben. Das gilt für Wintersportorte, die Seilbahnen ebenso wie für Hotels und touristische Events. Wer treibt diese Entwicklung voran? Ist es die Einsicht der touristischen Branche oder sind es die neuen Wünsche und Anforderungen der Touristen? Im Rahmen der Veranstaltung BERG-UM-WELT wurde der Grundsatzfrage nachgegangen, was der potentielle Gast über Umweltthemen wissen möchte und, ob diese einen Einflussfaktor auf die Entscheidungsfindung für einen Wintersportort oder eine Seilbahnfahrt darstellen. Praxisworkshops und Impulsvorträge aus Tourismus- und Trendforschung sowie Kommunikation und Marketing mündeten in eine lebendige Diskussion unter den rund 70 Teilnehmern.

Der Vorsitzende der Stiftung "pro natura - pro ski", Hans Brunhart, zeigt sich mit dem Erfolg des Auftaktes von BERG-UM-WELT äußerst zufrieden: "Die Zahl an hochkarätigen Veranstaltungsteilnehmern aus dem internationalen Alpenraum hat unsere Erwartungen sogar noch übertroffen." Der Geschäftsführer der Tirol Werbung, Josef Margreiter, sprach von einer "sehr inspirierenden Veranstaltung". Experten wie der Vorstand der Schmittenhöhenbahnen, Erich Egger, und Seilbahn CEO Markus Hasler von den Bergbahnen Zermatt zeigten ihre Strategien in der Kommunikation von Umweltengagement "zu Gunsten der Landschaft, auf die wir angewiesen sind." Sie betonten aber auch, dass es vor allem auf den richtigen Zeitpunkt ankommt, Umweltthemen zu kommunizieren. Harald Pechlaner, Professor an der Universität Eichstätt-Ingolstadt, hob hervor, dass "Green Holidays" kein Luxusgut für eine kleine Zielgruppe sein sollten. Der Gast will die Berg-Lebenswelt verstehen und bewahren, in der er Urlaub macht.

Mit BERG-UM-WELT wurde eine Plattform für Wissenschaftler, Seilbahnunternehmungen, Touristiker, Vereine und Verbände geschaffen, die es erlaubt, auch künftig aktuelle Fragen im Zusammenhang mit einer nachhaltigen Tourismusentwicklung in den Bergen zu diskutieren. "Wir freuen uns auf eine Fortsetzung von BERG-UM-WELT mit weiteren spannenden Themen", zeigten sich zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter der Obmann des Fachverbandes der Seilbahnen, Franz Hörl, der Tiroler Alpenverein, die Seilbahnen Tirol, Tourismusverbände und Forscher aus Deutschland und der Schweiz begeistert.

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Dr. Alexandra Jiricka
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