ÖHV: Der Kurs muss Entlastung heißen

Klares Nein zur Substanzbesteuerung

Wien (TP/OTS) - ÖHV: ÖHV-Präsident Mag. Gregor Hoch und Generalsekretär Dr. Markus Gratzer zu Gast im Tourismusausschuss:
"Belastungsmarathon muss ein Ende haben!".

"Neue Belastungen können nicht der Weisheit letzter Schluss sein und sind ganz klar abzulehnen", erklärt Mag. Gregor Hoch, Präsident der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV). "Durch die überdurchschnittlich hohe Besteuerung des Faktors Arbeit gerät der Jobmotor Tourismus ins Stottern. Tausende Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel", ergänzt ÖHV-Generalsekretär Dr. Markus Gratzer. Der Weg kann nur über Entlastungen führen: "Wichtig ist vor allem eine Lohnsteuerreform und eine nachhaltige Senkung der Lohnnebenkosten -AUVA, Wohnbauförderung oder Insolvenzentgeldfond: da gibt es viel Potential! Das gilt es zu nützen!", so Hoch.

Substanzbesteuerung trifft Tourismus ins Mark

"Eine Substanzbesteuerung trifft vor allem die vitalen Arbeitgeberbetriebe im Tourismus", warnt Gratzer vor diesbezüglichen Steuerplänen. Die Folgen: Halbierung der Betriebsergebnisse, massive Erschwerung von Betriebsübergaben und Verlust der internationalen Wettbewerbsfähigkeit. "Der Kurs muss ganz klar Entlastung heißen! Nur das führt zu neuen Arbeitsplätzen und mehr Netto vom Brutto für unsere Mitarbeiter", unterstreich Hoch die Notwendigkeit einer Steuerreform.

Der Tourismus, der Leistungsträger der österreichischen Wirtschaft

Der Tourismus hat im Vorjahr 4.000 Arbeitsplätze geschaffen, mehr als jede andere Branche. In den vergangenen zehn Jahren stieg die Zahl sogar um 25 %, in der Gesamtwirtschaft gerade einmal um 10 %. Österreichweit beschäftigt der Tourismus 230.000 Mitarbeiter. Die ÖHV vertritt als unabhängige Interessenvertretung mehr als 1.250 Betriebe: ein Rekord. Mit rund 160.000 Betten haben ihre Mitglieder rund zwei Drittel der 4- und 5-Sterne-Betten Österreichs für ihre Gäste im Angebot. Pro Jahr erwirtschaften die ÖHV-Betriebe etwa 3 Mrd. Euro, alle Tourismus- und Freizeitbetriebe zusammen 15 % des Bruttoinlandsprodukts.

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