Gäste schütteln den Kopf: Allergen-Informationsverordnung sinnlose Bürokratie

In allen Speisen müssen seit einer Woche 14 Hauptallergene gekennzeichnet sein! Der folgende Informations-Salat vergällt manchem Restaurantinhaber die Freude am Bewirten.

Innsbruck (TP/OTS) - "Unsere Restaurant-Gäste sind fassungslos: dass wir mit Steak und Beilagen eine Buchstabenliste servieren, schlägt dem Fass den Boden aus", berichtet Josef Falkner, Hotelier und Präsident der Tiroler Tourismusvereinigung (TTV). Mehr als 50.000 österreichische Betriebe müssen Speisekarten umschreiben, Informationsblätter auflegen oder zumindest ihre Mitarbeiter intensiv schulen. Falkner kann an der Allergen-Informationsverordnung keinen rationalen Zweck erkennen: "Diese überbordende Bürokratie raubt dem Unternehmer Nerven und dem Ober Zeit, die er für seine Gäste besser nützen könnte." In Schulungen und mit einer Online-Rezept-Plattform bereitete die Wirtschaftskammer ihre Mitglieder auf die neue Allergen-Verordnung vor. Trotzdem bleiben Fragen offen. Auf den seitens der Prüfbehörden in Aussicht gestellten "milden Blick" verlässt sich die TTV nicht. Als Vertretung der Tiroler Touristiker ruft Josef Falkner zu Vernunft auf: "Nicht alles, was in der EU angedacht und diskutiert wird, sollte Österreich ohne zu überlegen übernehmen und den Wirten und Unternehmern als Gesetz vor die Füße werfen. Hier scheinen keinesfalls Praktiker in derart wesentliche Entscheidungen eingebunden worden zu sein. Jene die dieses Gesetz eingeführt haben, gehen eindeutig zu weit!"

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