Graz knackt die Million bei Nächtigungen

Graz (TP/OTS) - Nun ist es geschafft: Graz darf sich erstmals zu den Nächtigungsmillionären zählen und hat die Millionengrenze mit 1.029.022 Nächtigungen sogar recht deutlich übertroffen. Im Vergleich zum Vorjahr beträgt der Zuwachs 4,5 % oder 44.242 Nächtigungen. Bei den Ankünften fiel die Steigerung mit 6,3 % sogar noch deutlicher aus. Die wichtigsten Faktoren für die positive Entwicklung im Jahr 2014 sind vor allem die deutlich verbesserte Auslastung der Kapazitäten im 2/1-Stern-Bereich und eine leichte Auslastungs-Steigerung in der 3- und 4-Stern-Hotellerie. Die Geschäftsreisetätigkeit war auch 2014 Jahr dank des starken Wirtschaftsstandortes Graz sehr intensiv. Städtereisen liegen weiterhin im Trend. Graz kann von dieser dynamischen Entwicklung profitieren und mit seinem Angebot im Bereich Kultur und Genuss punkten. Das spiegelt sich vor allem in den Ergebnissen der Hauptreisemonate im Sommer wider.

Tourismus- und Wirtschaftsstadtrat Univ.-Doz. DI Dr. Gerhard Rüsch:
"Über eine Million Nächtigungen mit einem dadurch ausgelösten Umsatz von rund 180 Millionen Euro unterstreicht, dass es eine richtige Entscheidung war, den Tourismus in Graz als fünftes Stärkefeld neben Automotive, Human- und Biotechnologie, Energie- und Umwelttechnik und der Kreativwirtschaft zu etablieren. Tourismus ist nicht nur ein Wirtschaftsfaktor für sich, sondern darüber hinaus eine wichtige Basisqualität für die erfolgreiche Entwicklung der anderen Branchen." Das Geschäftsreisesegment bildet nach wie vor das Rückgrat des Grazer Tourismus, welches für ca. die Hälfte aller Nächtigungen verantwortlich zeichnet. Die größte Dynamik wies in den letzten Jahren aber der "klassische Städte- und Kulturtourismus" auf, der vor allem an den Wochenenden und in Ferienzeiten für den Erfolg einer urbanen Destination ganz wesentlich ist. Aber auch das Kongress- und Seminarsegment ist 2014 überdurchschnittlich gewachsen und es konnten im abgelaufenen Jahr 148 Tagungen mit knapp 43.000 Teilnehmern registriert werden, was einer Zunahme von rund 8 Prozent entspricht!

"Eine Million" gute Gründe

Die wichtigsten Faktoren für die positive Entwicklung im Jahr 2014 laut Graz-Tourismus GF Mag. Dieter Hardt-Stremayr:

  • Eine deutlich verbesserte Auslastung der Kapazitäten im 2/1-Stern-Bereich und eine leichte Auslastungs-Steigerung in der 3- und 4-Stern- Hotellerie.
  • Die Geschäftsreisetätigkeit war auch 2014 Jahr dank des starken Wirtschaftsstandortes Graz sehr intensiv.
  • Steigerung der Anzahl größerer und kleinerer Kongress- und Seminarveranstaltungen. Kongress-Hauptsaison ist nach wie vor in den Monaten Mai und Juni sowie September und Oktober. Es ist aber wiederum gelungen, auch einige Veranstaltungen außerhalb dieser Kongress-Hochsaisons-Monate zu platzieren.
  • Städtereisen liegen weiterhin im Trend. Graz kann von dieser dynamischen Entwicklung profitieren und mit seinem Angebot im Bereich Kultur und Genuss punkten. Das spiegelt sich vor allem in den Ergebnissen der Hauptreisemonate im Sommer wider.
  • Hohe Frequenz an Kultur- und Sportveranstaltungen mit damit verbundenen Buchungen von Besuchern und aktiven Teilnehmern.
  • Hotelkategorien: Auch 2014 konnte der deutlichste Zuwachs im Bereich der 2/1-Stern-Kategorie verbucht werden konnte. 157.445 Nächtigungen - das ist ein Plus von 23.474 Nächtigungen oder 17,8 %. Die 4-Stern-Kategorie war mit einem Plus von 3,3 % leicht positiv - in diesem Segment werden mit 51 % mehr als die Hälfte aller Nächtigungen getätigt. Nach einigen schwierigen Jahren in Folge konnten die Zahlen in den 3-Stern- Betrieben mit einer Steigerung von 2,7 % stabilisiert werden, was einem Anteil von 22 % an den Gesamtnächtigungen entspricht.
  • Die Gäste: Österreich ist mit einem Anteil von 46,1 % an den Gesamtnächtigungen unverändert und mit großem Vorsprung der wichtigste Herkunftsmarkt. Deutschland folgt in der Rangliste mit 19,8 %. Der Abstand zum drittstärksten Herkunftsmarkt, Italien mit rund 3,6 % Anteil, ist schon recht groß. Dahinter liegen die USA (+ 6,0 % gegenüber dem Vorjahr) und die Schweiz (+ 8,2 %) mittlerweile gleichauf mit einem Anteil von 2,6 %. Während China und Russland in den letzten Jahren immer zweistellige Zuwächse verzeichneten, mussten diesmal Rückgänge verbucht werden. Da diese beiden Märkte jeweils nur einen Anteil von rund 1 % an den Gesamtnächtigungen haben, konnte dies das Gesamtergebnis nicht gravierend beeinflussen. Mit Polen geht es nun schon einige Jahre beständig aufwärts und erfreulicherweise setzt sich der positive Trend auch bei Ungarn und Kroatien fort.
  • Ankünfte: Nicht nur bei den Nächtigungen, sondern auch bei den Ankünften konnte ein neuer Rekordwert verzeichnet werden. 568.197 Ankünfte (+ 33.813 oder 6,3 %) bedeuten einen Allzeit-Bestwert. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer ist von 1,84 auf 1,81 leicht gesunken. Sie bewegt sich damit innerhalb der Schwankungsbreite der letzten Jahre und liegt durchaus im internationalen Durchschnitt.

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MMag. Dieter Hardt-Stremayr Graz Tourismus und Stadtmarketing GmbH Geschäftsführer
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T +43 316 8075 50, dhs@graztourismus.at

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