Groß und immer größer - Wohin geht die Zukunft in den französischen Skigebieten?

Auf die Suche nach Antworten auf diese Frage begaben sich 40 österreichische Touristiker im Rahmen der diesjährigen conos Ski-Exkursion vom 21. bis 23. Jänner 2015.

Wien (TP/OTS) - Die intensive Dreitages-Trend-Expedition nach Les 3 Vallées (Courchevel, Méribel und Val Thorens), Paradisiki (La Plagne, Peisey Vallandry und Les Arcs) sowie Espace Killy (Tignes und Val d'Isère) zu den Big Playern des französischen Wintertourismus machte den Teilnehmern eindrucksvoll deutlich, dass diese im Bezug auf ihre Topographie, Größe und Weitläufigkeit der Skigebiete echte Wettbewerbs-Benchmarks sind.
Aber auch die Franzosen stehen unter anderem vor den Herausforderungen eines tendenziell gesättigten Marktes sowie Nachwuchsproblemen. Hinzu kommen gegenüber den österreichischen Angeboten relativ bescheiden entwickelte künstliche Beschneiungs-Strukturen und tendenziell geringere Komfort- & Aktualitäts-Niveaus bei den Bahnen und Aufstiegshilfen.

In den Orten selbst schränkt die Kombination aus künstlich geschaffenen Ressorts, vergleichsweise bescheidener gewerblichen Hotel- & Beherbergungsangeboten in Relation zu "kalten Betten" in Zweit- & Ferienwohnsitzen und einer kaum entwickelten Sommerstrategie oftmals die Attraktivität ein. "Den für Hardcore-Skifahrer vorhandenen Wettbewerbsvorteilen von Größe und hochalpiner Topographie sollten die österreichischen Gebiete und Destinationen den Charme gewachsener Orte, authentischer Gastfreundschaft und Produkte, aber auch familiäre Betriebsstrukturen und ein deutlich attraktiveres Preisniveau selbstsicher als Unterscheidungsmerkmal gegenüberstellen!", so Mag. Arnold Oberacher, der die Exkursion begleitet hat.

Auch organisatorisch ist in Frankreich die Entwicklung und Vermarktung der Gebiete noch auf eine Unzahl an unterschiedlichen Ebenen und Zuständigkeiten aufgeteilt, sodass die Betreiber und Verantwortlichen in der Effizienzsteigerung der Tourismus- & Organisationsstrukturen eine wichtige Zukunftsaufgabe sehen.

"Im Bestreben und Engagement, bei den Europäern Aufmerksamkeit und Begeisterung für den alpinen Winter auszulösen, sitzen wir mit den Franzosen definitiv in einem Boot und könnten wohl noch über die eine oder andere Marktbearbeitungs-Synergie nachdenken. Im nächsten Entscheidungs-Schritt des Kunden sind die französischen Gebiete aber dann jedenfalls zentrale Mitbewerber, die man regelmäßig gut im Auge behalten muss", so das Fazit von Mag. Arnold Oberacher.

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