Überbordende Bürokratie gefährdet Tourismus-Arbeitsplätze und das Vereinswesen

Innsbruck (TP/OTS) - Großveranstaltungen sind ein wichtiges Element, auf dem der Tiroler Tourismus aufbaut. Winter-Openings, Weltcup-Veranstaltungen, Sport- und Brauchtumsevents generieren hunderttausende Nächtigungen, allein der Ötztaler Radmarathon bringt 24.000 Nächtigungen. Diese Großveranstaltungen fußen auf der Mitarbeit der Vereine. So sind für 4000 Starter beim Radmarathon Ötztal 600 Helfer notwendig, die großteils ehrenamtlich arbeiten. Jede Sachspende an diese Helfer kann lt. Bundesabgabenordnung als Sachbezug angesehen werden und muss versteuert werden. Josef Falkner, Präsident der Tiroler Tourismusvereinigung, fordert einen sofortigen Stopp dieser Regelung und erklärt: "Das rücksichtslose Vorgehen der Finanzprüfer raubt jeder beteiligten Organisation den Mut und untergräbt unsere Veranstaltungen!" Ohne Achenseelauf, Tennisbewerbe Kitzbühel, Air & Style am Bergisel oder die Nordische WM Seefeld verlieren Tourismusmarken an Bekanntheit und Inhalt, betont Falkner. Bei Beherbergern und Gastronomen bricht ohne Großevents die Auslastung ein. Die Folge wird eine empfindliche Reduktion des Beschäftigungsstandes sein.

Rückfragen & Kontakt:

TTV
Maximilianstraße 2
6020 Innsbruck

TP-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.TOURISMUSPRESSE.AT | Z380002