Substanzsteuer = Spiel mit dem Feuer: Regierung muss Arbeitsplatzvernichtung verhindern

Steuerreform: ÖHV fordert Vernunft ein

Wien (TP/OTS) - ÖHV: Arbeitsplätze vernichten, um Sozialkassen zu füllen? Eine Milchmädchenrechnung, erklärt ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer. Die Wirtschaftskompetenz im Land formiert sich gegen Unvernunft und Sozialromantik.

Substanzsteuern vernichten Arbeitsplätze, wie das Beispiel von Hotels - oft Leitbetriebe in ihrer Region - zeigt: Ihr Betriebsvermögen steckt in der Immobilie, der guten Lage, der Infrastruktur. "Und davon kann sich niemand etwas kaufen oder ein paar Prozent abheben, um irgendeine fantastische Vermögensteuer zu begleichen. Das funktioniert nicht", warnt Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) vor undurchdachten Plänen. Das Geld für die Umverteilung müsste anderswo abgezwackt werden - und viel Spielraum gibt es da nicht. Die Konsequenzen wären klar:
Einsparungen bei Investitionen oder im Service vernichten Arbeitsplätze.

Milchmädchenrechnungen, Emotionen, Drohungen: So schafft man keinen Arbeitsplatz

"Damit werden Sozialfälle geschaffen statt Sozialkassen gefüllt: ein klassischer Fall von Milchmädchenrechnung. Die geht nicht auf", fordert Reitterer ein Umdenken der Gewerkschaft. Die Androhung von "Gegenmaßnahmen" ist ein Zeichen von Hilfslosigkeit: "Es geht um die Zukunft des Landes, um Wertschöpfung und Arbeitsplätze. Wir brauchen eine vernünftige Wirtschaftspolitik statt Unkenntnis, Verzweiflung und Effekthascherei", so Reitterer. Dafür sei kein Platz im Wettbewerb des 21. Jahrhunderts.

Breite Front für Standort und gegen Unvernunft

Die ÖHV stellt sich mit ihrer Forderung nach Vernunft breit auf - in eine Reihe mit Handelsverband, IV, WKÖ, Bund der Steuerzahler, Land & Forst Betrieben Österreich, Kammer der Wirtschaftstreuhänder, Landwirtschaftskammer, Raiffeisenverband, Haus- und Grundbesitzerbund und dem Verband Österreichischer Privatstiftungen. Der Großteil der 1.300 ÖHV-Mitglieder sind Familienbetriebe. Mit 160.000 Betten repräsentieren sie rund 2/3 der 4- und 5-Sterne-Hotels in Österreich. Wenn die nächste Generation sie nicht übernimmt, bricht der wirtschaftliche Kreislauf in der Region zusammen - mit unweigerlichen Arbeitsplatzverlusten in Werbung, Verkehr, Handel, Gastronomie, Gewerbe, Sport-, Kultur- und Freizeitbetrieben sowie den Gemeinden.

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